WM-Mord: Stadt gegen Gedenkstein für Opfer

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
  • schließen

Bad Reichenhall - Ein Markierung am Boden, um dem Opfer der WM-Nacht gedenken? Nur vernünftig, könnte man meinen. Doch der Stadtrat lehnte die Idee eines Reichenhallers nun ab.

Er ist einer der Mitinitiatoren der Spendenaktion für die junge Sarah, eines der Opfer aus der WM-Nacht. Nun wollte der Bad Reichenhaller Markus Eckl noch ein weiteres Zeichen setzen: Eine Erinnerungsstätte für das Mordopfer in der Poststraße - und wenn es nur eine kleine Markierung ist. Doch die Stadt macht Eckl einen Strich durch die Rechnung.

"Im nicht-öffentlichen Teil der letzten Stadtratssitzung hat man sich gegen den Antrag von Herrn Eckl ausgesprochen", so Robert Kern, Pressesprecher der Stadt Bad Reichenhall, im Gespräch mit BGLand24.de. Ein Missverständnis? Oberbürgermeister Herbert Lackner nahm wohl an, dass ein Stolperstein gefordert wurde, "und diese erinnern in Deutschland bekanntermaßen an die Opfer des Nationalsozialismus", zitiert ihn heimatzeitung.de.

Doch die Initiatoren um Eckl forderten wohl konkret gar keinen Stolperstein - er sei nur ein Beispiel, wie eine Erinnerungsstätte aussehen könnte: "Die gelieferte Begründung ist lächerlich." Das letzte Wort ist aber wohl noch nicht gesprochen, zu Beginn der kommenden Woche will sich die Stadt erneut zum Thema äußern.

Aus dem Archiv

Polizei bei Spurensuche in Bad Reichenhall

Gewaltverbrechen in Bad Reichenhall

Mord in Bad Reichenhall

xe

Zurück zur Übersicht: Bad Reichenhall

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser