MSP weiter in der Schwebe

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der ursprüngliche Plan mit Betonbrecher und Holzschredder im Freien, sowie einigen Freilagerflächen wurde komplett überarbeitet.

Bad Reichenhall - Noch ist unklar, wie sich die Entscheidung des Bad Reichenhaller Stadtrates auf das Genehmigungsverfahren des Müllentsorgers MSP auswirken wird.

Vor knapp zwei Wochen hatte der Stadtrat Bad Reichenhall den Plänen des Müllentsorgers MSP sein Einvernehmen zur Ansiedlung in Marzoll/Türk verweigert. Das Landratsamt hatte dem Gremium die eingereichten Pläne vorgelegt und um Einvernehmen gebeten. Der Stadtrat hatte dies verweigert. Das Vorhaben stimme nicht mit dem gültigen Bebauungsplan überein, so die Begründung. Demnach sollen private Verkehrs- und Grünflächen als Arbeits- oder Lagerfläche in Anspruch genommen werden. Die 18 x 3 Meter große Brückenwaage und ein Zaun mit verschließbarem Tor zur Absicherung des Geländes seien ebenfalls im Bebauungsplan nicht vorgesehen.

Lesen Sie auch:

Bad Reichenhall gegen MSP

Diese Ablehnung des Einvernehmens wird derzeit am Landratsamt geprüft. Abteilungsleiter Florian Kosatschek konnte zum genauen Stand der Dinge keine Auskunft geben, er rechnet aber relativ bald mit einem Ergebnis. Diesmal werde es im Genehmigungsverfahren keine Bürgerbeteiligung geben, da das eingereichte, abgemagerte Konzept nicht mehr der Größe der vorangegangenen Pläne entspreche.

Im vergangenen Jahr wurde eine erste Planung von MSP nicht genehmigt. Der Müllentsorger besserte daraufhin nach. Jetzt soll in Marzoll/Türk ein Wertstoffhof Plus mit einer Sortierhalle, einem Holzschredder, der an bis zu zehn Tagen im Jahr unter Dach betrieben werden soll, genauso wie ein Bauschuttlager, ein Holzlager und Container für Grüngutabfälle entstehen.

cz

Zurück zur Übersicht: Bad Reichenhall

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser