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Nach Zerfall der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Reichenhalls Tourismus auf eigenen Beinen: So will man sich heuer vermarkten

Brigitte Schlögl, Geschäftsführerin der neuen „Bad Reichenhall Tourismus & Marketing GmbH“.
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Brigitte Schlögl, Geschäftsführerin der neuen „Bad Reichenhall Tourismus & Marketing GmbH“.
  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Seit Jahresbeginn steht der Tourismus von Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain auf eigenen Beinen - unabhängig vom Rest des Landkreises. Wo soll die Reise heuer also hingehen? Tourismus-Chefin Brigitte Schlögl präsentierte jetzt die Neuerungen.

Bad Reichenhall - „Ja, wir haben die Trennung im Tourismusverband immer als falsch angesehen, aber inzwischen begreifen wir es als Chance“, leitete Oberbürgermeister Christoph Lung die Online-Pressekonferenz zum Reichenhaller Tourismusjahr am Donnerstag, 4. Februar, ein - „ich bin wirklich optimistisch“. Nach der Abspaltung der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee (TRBK) ist die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) eine 100-prozentige Tochter der Stadt Bad Reichenhall. Auch im Namen spiegelt sich das wider: Die BGLT ist Geschichte, die GmbH nennt sich nun „Bad Reichenhall Tourismus & Marketing“.

BGLT wird zur „Bad Reichenhall Tourismus & Marketing GmbH“

Die Schwerpunkte der touristischen Vermarktung sollen auf die Bereiche Gesundheit und Kultur gelegt werden. Brigitte Schlögl, Geschäftsführerin der Reichenhaller Tourismusgesellschaft, präsentierte in der Pressekonferenz eine ganze Reihe an Plänen für das Jahr 2021. Was sich bei den Veranstaltungen davon aber in die Tat umsetzen lässt, ist wegen der Corona-Pandemie ungewiss: „Ein schwieriges Thema. Hinter den Kulissen wird alles vorbereitet, aber die Durchführung ist offen, zum Beispiel das Eröffnungskonzert der Philharmoniker.“

175 Jahre BADekur Reichenhall“ lautet das Motto des größten Projekts im heurigen Tourismus der Stadt. Denn mit der Eröffnung der „Sole- und Molkenkuranstalt Achselmannstein“ als erstes Kurhotel begann 1846 der Aufstieg Reichenhalls. „Damit sollte damals die ‚Upper Class‘ angesprochen werden“, so Stadtarchivar Johannes Lang. Seitdem prägt die Kur die Stadt. Zum Jubiläum wird eine eigene Zeitung mit 32 Seiten erscheinen, Auflage: 65.000. Es wird Sonderführungen durch die Stadt und ein Jubiläumskonzert der Philharmoniker am 21. Mai geben.

„Freutage“ von Mai bis September

Um das Leben in der Innenstadt wieder anzukurbeln hat die „Bad Reichenhall Tourismus & Marketing GmbH“ vor, ein Kulturschaufenster in Kooperation mit der Kunstakademie in der Fußgängerzone einzurichten. Außerdem soll ein Innovationswettbewerb neue Konzepte im Einzelhandel hervorbringen. Und von Mai bis September sind die „Freutage“ geplant: An jedem dritten Freitag im Monat soll es dann verlängerte Öffnungszeiten, Attraktionen und Kinderprogramme in der Innenstadt geben.

Für Touristen wurde eine neue App entwickelt („GastOnTour“), die ab März angeboten wird: Welche Veranstaltungen gibt es in der Stadt? Wie wird das Wetter? Sind bestimmte Straßen gesperrt? All diese Fragen sollen dort schnell geklärt werden. Darüber hinaus strebt Schlögl mit ihrem Team eine Zertifizierung als „Kur- und Heilwald“ an, auch ein Angebot für Waldtherapeuten soll auf die Beine gestellt und der österreichische Markt stärker in den Blick genommen werden, zum Beispiel auf der Wiener „Frauenmesse“

xe

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