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Bundespolizei nimmt mutmaßlichen Schleuser auf A8 fest

Ohne Führerschein: Rumäne bringt Afghanen über Grenze

Schwarzbach/A8 - Fünf Afghanen versuchte der Rumäne von Österreich nach Deutschland zu bringen, damit sie weiter nach Großbritannien können. Die Reise endete bereits an der Grenze.

Die Bundespolizei hat auf der Autobahn Salzburg-München einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Offenbar brachte der Mann für einen hohen Schlepperlohn fünf Afghanen mit dem Auto über die deutsch-österreichische Grenze. Einen Führerschein besitzt der Rumäne nicht. Seit Mittwoch befindet er sich im Gefängnis.

An der Grenzkontrollstelle auf Höhe Schwarzbach überprüften die Bundespolizisten die Papiere von sechs Insassen eines Autos. Der Fahrzeugführer konnte sich mit einer rumänischen Identitätskarte ordnungsgemäß ausweisen. Seine afghanischen Begleiter hingegen verfügten nicht über die für die Einreise erforderlichen Dokumente.

Ihr Fahrer, der keine Fahrerlaubnis hat, wurde wegen des Verdachts festgenommen, die Afghanen eingeschleust zu haben. Wie sich herausstellte, waren die afghanischen Staatsangehörigen bereits in Österreich als Asylbewerber registriert worden. Interesse an Schutz oder Asyl in Deutschland bekundeten sie nicht, vielmehr wollten sie eigenen Angaben zufolge nach Großbritannien gelangen. Hierfür wäre Schleuserlohn in Höhe von rund 7.000 Euro vereinbart worden.

Die Geschleusten wurden wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt und anschließend zurückgewiesen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten sie die Rückreise nach Österreich antreten. Am Mittwochnachmittag wurde der Rumäne auf Antrag der Staatsanwaltschaft hin beim Amtsgericht in Laufen vorgeführt. Der Richter ordnete die Untersuchungshaft des Mannes an.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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