Therme knackt Besucher-Schallgrenze

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Die Rupertus Therme hat die 500.000-Besucher-Schallgrenze geknackt.
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Bad Reichenhall - Seit acht Jahren verkündet Rupertus Thermen-Geschäftsführer Dirk Sasse immer wieder Besucher-Rekorde, jetzt haben diese aber eine Schallmauer durchbrochen.

"500.000 Besucher sind für Thermen eine Schallgrenze", strahlt Sasse am Donnerstag in Bad Reichenhall. "Wir hatten 2013 522.309 Besucher." Damit haben sich die Besucherzahlen im Vergleich zu 2012 um elf Prozent gesteigert. "Natürlich hat uns der Brand in der Watzmann-Therme in Berchtesgaden und der Hochwasserschaden im Freilassinger Badylon dabei geholfen", gibt der Geschäftsführer zu, "aber ich denke, dass wir die 500.000 Besucher auch in den nächsten Jahren halten können." Damit gab Dirk Sasse trotz Euphorie zu, dass sich die Besucherzahlen nicht mehr groß steigern können. "Wir wollen unsere Gäste halten und pflegen."

Thermen-Geschäftsführer Dirk Sasse freut sich über das Durchbrechen der Besucher-Schallmauer.

Denn das große Ziel der Rupertus Therme ist es, sich im Jahr 2017 ohne Zuschüsse von den Gesellschaftern selbst zu tragen. Im vergangenen Jahr benötigte die Therme nur noch einen Zuschuss von 500.000 Euro. Der soll in den nächsten Jahren bis auf null reduziert werden.

Helfen soll dabei unter anderem ein neues Thermen-Hotel, für das der Bad Reichenhaller Stadtrat im Mai bereits Baurecht schaffen könnte. Das Hotel soll dann auch einen kleinen Fleck auf der tadellosen Bilanz der Rupertus Therme entfernen. "Wir sind mit den 16,3 Prozent touristischen Gästen nicht ganz zufrieden", erklärt Sasse. "ursprünglich habe wir mit 25 Prozent geplant." Nicht, dass Sasse die Tagesgäste aus rund 100 Kilometer Entfernung nicht gut genug wären, aber als Therme sei man ein touristischer Anziehungspunkt und dem wolle man gerecht werden.

Die Rupertus Therme

Aufgrund des eher durchwachsenen Winters konnte die Rupertus Therme zu Beginn des Jahres gleich gute Besucherzahlen verbuchen. "Die waren so gut, dass sie die schlechten März-Zahlen kompensiert haben", so Sasse abschließend. Der das derzeitige Regenwetter natürlich als gutes (Thermen-)Wetter bezeichnet.

cz

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