Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Autofahrerin (30) eingeklemmt und schwer verletzt

Tödlicher Motorradunfall bei Grabenstätt: Waldkraiburger (†62) stirbt an Unfallstelle

Tödlicher Motorradunfall bei Grabenstätt: Waldkraiburger (†62) stirbt an Unfallstelle

Kurioser Fall für Polizei Bad Reichenhall

Zwölfjährige auf Spazierfahrt - nachts um 1 Uhr

Bad Reichenhall - Da trauten die Beamten ihren Augen nicht. Mitten in der Nacht entdeckten sie drei Zwölfjährige bei Fahrübungen mit einem Elektroauto.

Eine kaum zu glaubende Feststellung machte eine Reichenhaller Polizeistreife Dienstagnacht um 1 Uhr. Bei einer Verkehrskontrolle bei Bad Reichenhall stellten die Beamten ein nagelneues Elektroauto fest. Das Verwunderliche war - und die Beamten trauten ihren Augen nicht -, dass drei zwölfjährige Buben im Auto saßen. Offenbar machten sie auf einem Supermarktparkplatz Fahrübungen. Der Junge auf dem Fahrersitz war zunächst kaum sichtbar.

Während der Kontrolle rief ein besorgter Vater bei der Polizei an. Sein Sohn und die beiden Buben aus der Nachbarschaft seien verschwunden und das neue Auto mit Automatikgetriebe auch nicht mehr da. Die Polizei konnte den Vater sogleich beruhigen und berichten, dass die Kollegen die drei Kinder bereits im Polizeiauto hätten und diese nach Hause bringen würden. Das erst eine Woche alte Auto stehe unversehrt zur Abholung bereit auf dem Parkplatz.

Die beiden Freunde lobten während der Heimfahrt ihren Chauffeur, dass dieser die rund acht Kilometer gut gefahren sei, und hatten während der Fahrt im Streifenwagen sichtlich ihre Freude.

Einer der Väter stellte den Buben obgleich ihrer Tat eine Polizeizelle in Aussicht, was der gewiefte Zwölfjährige sofort akzeptierte - aber nur wenn dort ein Internetanschluss vorhanden ist, meinte er. Zuvor hatte er den Fahrzeugschlüssel des Vaters unerlaubt an sich genommen und war durch ein Fenster aus dem Haus gestiegen.

Strafrechtliche Konsequenzen kann die gefährliche Spritztour ohne Führerschein für die Kinder nicht haben. Strafrechtliche Selbstverantwortung besteht erst ab 14 Jahren. Dennoch fand die Polizei den Vorfall nicht so lustig und wies eindringlich auf die Gefahren im Straßenverkehr und mögliche rechtliche Folgen hin. Noch zu klären wird sein, warum der Zwölfjährige bereits das Auto so geübt handhaben konnte.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Kommentare