Abschluss der "Familien-Challenge" im Hochseilgarten "Parcours" Natur Bad Reichenhall

Egal ob groß oder klein - jeder ist ein wichtiger Teil

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Die drei Gewinner-Familien und die Mitglieder des Suchtarbeitskreises: Dr. Ursula Kühler, Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgaden Land (2. v. l), Sarah Tichowitsch, Amt für Kinder, Jugend und Familien Berchtesgadener Land (r.); Rudi Hiebl, Kreisjugendring Berchtesgadener Land (hinten Mitte) und Marco Balonier, Caritas Fachambulanz (l.)

Bad Reichenhall -  Seit Juli 2016 laufen Präventionsaktionen bei denen Familien durch gemeinsame Unternehmungen und Erlebnisse den Zusammenhalt und ihre Familienbande stärken können. Für die fleißige Durchführung von Familienaktivitäten gab es tolle Preise zu gewinnen.

Im Hochseilgarten hatten die teilnehmenden Familien die Möglichkeit, hoch hinaus in die Baumwipfel zu steigen. Mehr als 80 Kinder und Erwachsene folgten der Einladung zu diesem spannenden Ereignis. Sechs ausgebildete Trainerinnen und Trainer sorgten für die Sicherheit.

Zu Beginn wurden Eltern, Kinder und Jugendliche in die Sicherungsgurte und Helmpflicht eingewiesen. Mit Hilfe vieler Hände konnte für jeden die richtige Größe gefunden werden. Es standen vier Hochseilelemente zur Verfügung, die jeder, der sich traute, ausprobieren durfte.

Die unter den Baumwipfeln gespannten Drahtseile luden dazu ein, als Gruppe die Aufgaben zu meistern. Egal ob Groß oder Klein, jeder war ein wichtiger Teil. Sogar die Kleinsten zeigten viel Neugierde und Freude beim gemeinsamen Sichern der mutigen Kletterer.

Einer der begeisterten „Nachwuchskletterer“

Ausprobieren konnten die Teilnehmenden die „fliegenden Brücken“, die viel Zusammenhalt aller Beteiligten verlangten. Die Kletternden waren aufgefordert, gesichert eine lange Leiter hinaufzusteigen, um wacklige Holzbalken zu erreichen.

Von unten wurden an langen Seilen die „Balken-Brücken“ in eine gute Position gebracht, sodass die Kletterer mit etwas Geschick zur nächsten Brücke steigen konnten. Wer den letzten Balken erreichte, konnte mit einem Sprung durch die Sicherer zu Boden gebracht werden.

Eine Partnerübung im Element „Das hohe Y“ erforderte zuerst den Mut von beiden Kletterern, alleine die Mitte auf dem Stahlseil zu erreichen, damit die Übung dann gemeinsam zum Ziel führt. Ermunternde Rufe konnten den einen oder anderen motivieren, über seine Unsicherheiten hinauszuwachsen und die Aufgabe meistern.

In beiden Übungen erkannten alle Teilnehmer schnell, dass neben einem wachsamen Auge, das aufmerksame Zuhören und das Eingestehen und Aussprechen seiner Befindlichkeiten und Bedürfnisse ein wichtiger Teil war, um mit einem guten Gefühl die Elemente zu bestreiten.

Begleitet von zwei Trainern war im „Parcours“ viel Eigenverantwortung gefragt. Dennoch halfen alle Hand in Hand zusammen. Einigen bereitete dieses Element so viel Spaß, dass mehr als eine Runde in der Höhe gedreht wurde.

Am „Trapezsprung“ konnte man seine Furchtlosigkeit unter Beweis stellen. Die Kinder erreichten über eine schwankende Strickleiter die Plattform. Von dort aus sprangen die Kinder in Richtung Trapez, das an einem Stahlseil über ihnen befestigt war, um dieses zu greifen und konnten anschließend von der Gruppe abgelassen werden.

Am leckeren und kostenfeien Buffet konnten sich alle mit Kuchen, Kaffee, Obst und alkoholfreien Saftcocktails der Sansibar stärken, um in die nächste Übung einzusteigen.

Dort fand dann auch schließlich die Endverlosung der Preise unter den Teilnehmern  statt, die sich durch die fleißige Durchführung von Familienaktivitäten auszeichneten. Das sonnige Wetter lockte nicht nur Teilnehmer des Projekts „Familien-Challenge“ in den Hochseilgarten, sondern auch viele andere Eltern mit ihren Kindern, die das freizeitpädagogische Angebot  für eine gemeinsame Familienzeit nutzten – ganz im Sinne der nun zu Ende gegangenen „Familien-Challenge“!

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

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