Allergikerfreundlicher Urlaub bald in Bad Reichenhall

Gute Voraussetzungen für einen möglichst beschwerdefreien Urlaub

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2. Bürgermeister Stadt Bad Reichenhall Manfred Hofmeister, Anja Bode – Bayerischer Heilbäderverband e.V., Florian Baubin Atelier für gesundes Bauen

Bad Reichenhall - Allergien, eine immer größer werdende Herausforderung im Tourismus. Rund ein Drittel der Bevölkerung leidet an den unterschiedlichsten Allergien.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Zahl der Allergiker bis 2020 auf mehr als 50% steigen wird. Man kann davon ausgehen, dass fast in jeder Familie inzwischen mindestens ein Allergiker ist.

Die damit verbundenen Herausforderungen für Gäste, Unterkünfte, Gastronomen und Handel sind nicht neu. Nahezu täglich werden Mitarbeiter mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien konfrontiert. Erste Gespräche mit unseren Leistungsträgern haben gezeigt, dass hier bereits sehr großes Engagement eingebracht wird und stets lösungsorientiert gehandelt wird.

Die Alpenstadt Bad Reichenhall, als Alpine Perle und Gesundheits- und Kurort, möchte sich daher als „Allergikerfreundliche Kommune“ zertifizieren lassen.

Hierfür soll speziell für die Zielgruppe der Allergiker eine Service-Kette aufgebaut werden, um kompetente, medizinisch fundierte Qualität bieten zu können.

Bereits in der Jahrestagung Alpine Pearls im Oktober in Bad Reichenhall, wurden die Themen Allergie und Allergikerfreundlichkeit im Rahmen des Alpine Pearls Projekt „GEMS“ angesprochen und als besonders wichtiges Zukunftsthema betrachtet.

Unterstützung durch die Politik

Deshalb unterstützt auch der Bürgermeister diese Ausrichtung von Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain. Herr Hofmeister, 2. Bürgermeister der Stadt Bad Reichenhall: „Für die Stadt Bad Reichenhall als Gesundheitsstadt und Heilbad ist diese angestrebte Zertifizierung eine besondere Auszeichnung. Es verdeutlicht eine nachhaltig angelegte Qualitätsstufe, dass sich die Stadt in diesem zunehmend wichtigen Bereich engagiert und eine Vorreiterrolle einnimmt.

In diesem Sinne wirken Stadtführung, Kur-GmbH, Verbände und Vermieter vor Ort zusammen, um dieses Prädikat zu erwerben und für unsere Gäste auch zu leben. Damit werden generell positive Wirkungen für Wirtschaft, Tourismus und auch für Einheimische generiert.

In diesem Zusammenhang spielen neben der Ernährung natürlich auch gesundes Wohnen und Schlafen eine wichtige Rolle.“ Die allergikerfreundliche Kommune ist ein Projekt des Bayerischen Heilbäder-Verbandes e.V. (BHV).

Sie bietet ihren Gästen ein nach medizinischen Kriterien geprüftes und zertifiziertes Angebot entlang der gesamten touristischen Service-Kette – von Unterkünften, Gastronomie bis hin zum Einzelhandel. Für die Betriebe sind die Anforderungen äußerst pragmatisch und mit nur geringem Aufwand umsetzbar.

Betriebe, die sich der allergikerfreundlichen Kommune anschließen, werden vom Bayerischen Heilbäder-Verband professionell geschult und von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung  (ECARF) zertifiziert. Dieses Siegel zeichnet allergikerfreundliche Produkte und Dienstleistungen aus, die das Leben von Allergikern nachweislich erleichtern.

Bei einem ersten Treffen in Bad Reichenhall stellte Anja Bode, Projektleiterin beim Bayerischen Heilbäderverband, das Konzept der allergikerfreundlichen Kommune vor. In darauf folgenden Einzelgesprächen hat sich ergeben, dass Betriebe bereits viele Kriterien zur Erreichung der Zertifizierung erfüllen, teilweise sogar übertreffen.

Vorteil der allergikerfreundlichen Kommune ist, dass beide Seiten, Anbieter wie Gäste Klarheit über das Angebot und die Erwartungen bekommen. Beschwerdefreiheit kann niemand garantieren, aber geprüft allergikerfreundliche Leistungen nach dem Standard für Allergikerfreundlichkeit erhöhen nachhaltig die Angebotsqualität und regeln zugleich, was erwartet werden kann. Dabei ist es grundsätzlich nicht erforderlich, dass das gesamte Angebot auf Allergiker ausgerichtet ist.

Anforderungen an das Siegel der ECARF

Damit Bad Reichenhall die Auszeichnung als allergikerfreundliche Kommune erhalten kann, müssen mindestens 10 % aller Gästebetten eingebunden sein. Außerdem müssen sich mindestens ein Lebensmittelgeschäft, eine Bäckerei und zahlreiche Gastronomiebetriebe an der Service-Kette beteiligen.

„Auf Grund der positiven Einzelgespräche mit einigen Betrieben sind wir wirklich sehr optimistisch, dass wir das Siegel von ECARF erhalten werden“, so Gabriella Squarra, Geschäftsführerin der Kur-GmbH Bad Reichenhall/ Bayerisch Gmain.

BHV-Projektleiterin Anja Bode hat bereits einige Heilbäder und Kurorte auf ihrem Weg zur allergikerfreundlichen Kommune begleitet. „Bei Orten, die diesen Prozess schon durchlaufen haben, zeigt sich, dass meist bereits schon am Anfang eine gute Nachfrage vorhanden ist und sich die Anzahl der Partner in den Folgejahren aber weiter deutlich erhöht. Allergiker, so die Erfahrung unserer zertifizierten Betriebe, sind dankbare und zufriedene Gäste, die gerne auch wiederkommen und die qualifizierten Dienste in Anspruch nehmen.“

Für die Umsetzung in Bad Reichenhall ist die Kur-GmbH Bad Reichenhall/ Bayerisch Gmain zuständig. Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen der Zertifizierung als allergikerfreundlicher Betrieb und bauen Sie mit uns die allergikerfreundliche Service-Kette auf! Wir informieren Sie gern, Frau Lödermann, Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain (Tel.: 08651 606 124) steht Ihnen gern zur Verfügung.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain

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