Kommunalwahl Bayern 2020

SPD Bad Reichenhall will gebührenfreie Busse erhalten

Tauschten sich über aktuelle ÖPNV-Themen aus (von links nach rechts) Ullo Scheuerl, Wolf Guglhör (Sprecher SPD-Stadtratsfraktion Bad Reichenhall), Roman Niederberger (SPD-Landratskandidat, Kreisrat), Guido Boguslawski (SPD-Oberbürgermeisterkandidat Bad Reichenhall, Stadtrat)
+
Tauschten sich über aktuelle ÖPNV-Themen aus (von links nach rechts) Ullo Scheuerl, Wolf Guglhör (Sprecher SPD-Stadtratsfraktion Bad Reichenhall), Roman Niederberger (SPD-Landratskandidat, Kreisrat), Guido Boguslawski (SPD-Oberbürgermeisterkandidat Bad Reichenhall, Stadtrat)

Bad Reichenhall - Bei einem Treffen der Reichenhaller SPD-Stadträte mit dem SPD-Landratskandidaten Roman Niederberger wurde deutlich, dass das Angebot der gebührenfreien Busse erhalten bleiben soll. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:


An Wochenenden und Feiertagen gebührenfrei mit dem Bus fahren: das war seit diesem Jahr zwischen Piding, Marzoll, Bayerisch Gmain und Thumsee mit den Bussen der Reichenhaller Stadtwerke möglich.

Bei einem Gespräch der Reichenhaller SPD-Stadträte mit Landratskandidat Roman Niederberger wurde deutlich, dass dieses Angebot auch sehr gut angenommen wird. Die SPD spricht sich deswegen eindeutig dafür aus, das Angebot der Stadtwerke zu verlängern.


Fraktionssprecher Wolf Guglhör stellte besonders die positive Wirkung der gebührenfreien Beförderung auch auf die Gesamtzahl der Fahrgäste heraus: „Während sich an Wochenenden und Feiertagen das Fahrgastaufkommen um 130 Prozent gesteigert hat, ist auch unter der Woche die Anzahl der zahlenden Fahrgäste gestiegen“, stellte er dar. Offenbar nutzen viele Gäste und Einheimische die Gelegenheit, das Angebot des Stadtbusses kennenzulernen und nutzen es dann auch in den gebührenpflichtigen Zeiten.

„Öffentlicher Nahverkehr, das ist sozial und umweltfreundlich in einem“, machte der Stadtrat und SPD- Oberbürgermeisterkandidat Guido Boguslawski deutlich. Deshalb solle das günstige Angebot auf alle

Fälle über das Ende des Jahres hinaus fortgeführt werden. Von den beteiligten Gemeinden Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain und Piding hat erst Piding die notwendigen Zuschüsse bewilligt. Angesichts der Diskussionen über Klimaschutz und Verkehrswende sollten die Kurstadt und Bayerisch Gmain nachziehen.

Ladestation für E-Autos

Handlungsbedarf sehen die SPD-Vertreter auch beim Individualverkehr mit Elektroautos. Guido Boguslawski kritisierte, dass es in der Innenstadt weiterhin keine öffentliche Ladestation für Elektroautos gibt. „Entscheidend ist zwar vor allem der Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur bei Wohnhäusern und Betrieben. Aber mit entsprechenden Angeboten auf öffentlichen Parkplätzen kann auch die Einkaufsstadt Bad Reichenhall ein Zeichen setzen“, stellte der OB-Kandidat fest.

Pressemeldung SPD Bad Reichenhall

Kommentare