Gesundheitstouristische Weiterentwicklungen im Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall

Wellnessbegeisterte dürfen sich über tolle Innovationen freuen

Bad Reichenhall - Die Gesundheitsangebote des Bayerischen Staatsbades werden ständig weiterentwickelt. Daran beteiligt sind auch Universitäten, die die Kompetenzen des Staatsbads zur Forschung nutzen.

Das Bayerische Staatsbad Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain arbeitet seit einigen Jahren in verschiedenen Projekten mit Universitäten zusammen. Erklärtes Ziel: Das Angebot wird ständig weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Zielgruppe, hohe Qualität suchende Gesundheitstouristen, angepasst. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Qualitätssicherung bestehender Angebote.

Der Kur-GmbH- Geschäftsführerin Gabriella Squarra ist die Zusammenarbeit mit den Hochschulen sehr willkommen. "Wir profitieren gegenseitig. Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain ist durch seine ortspezifischen Heilmittel wie die AlpenSole und seine langjährige Erfahrung und Kompetenz im Gesundheitstourismus ideal für Gesundheitsforscher in den Bereichen Prävention und Rehabilitation. Wir wiederum profitieren von den Innovationen." 

Bestätigt wurde das hochwertige Angebot des Staatsbades in den Bereichen Natur und Naturheilmittel jüngst durch das EU-Projekt „Trail for Health“. Hier arbeiteten die touristischen Destinationen Bad Reichenhall, Abtenau und Tegernsee mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, der LMU München, der Hochschule München und der ITG Salzburg in einer klinischen Studie zusammen. 

Die Wirksamkeit der natürlichen Gesundheitsressourcen wurde mit wissenschaftlichen Methoden untersucht und die Grundlage für neue gesundheitstouristische Produktentwicklungen geschaffen. In Bad Reichenhall badeten die Studienteilnehmer eine Woche lang in AlpenSole und wanderten auf ausgewählten Strecken. Gleichgewichtsübungen und Entspannen bei Kurmusik standen ebenfalls auf dem täglichen Programm. Anschließend wurden viele Messungen durchgeführt und das Immunsystem der Studienteilnehmer kontinuierlich getestet. 

Es zeigte auch nach sechs Monaten eine Stärkung der Abwehrkräfte weit über dem Durchschnitt. "Das Projekt bestätigte wissenschaftlich, was uns erfahrene Kurärzte und langjährige Stammgäste stets erzählen", so die Geschäftsführerin. Das aus der Studie entstandene Angebot "Jungbrunnenwoche" kann mittlerweile in der RupertusTherme gebucht werden undträgt laut Squarra bereits jetzt zum Image der Gesundheitsmarke Bad Reichenhall bei.

Spezielles Präventionsprogramm für Pflegekräfte 

Derzeit läuft erstmalig die Studie PFLEGEprevent, ein Gemeinschaftsprojekt des Bayerischen Heilbäder-Verbandes (BHV), des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) und des Lehrstuhls für Public Health und Versorgungsforschung (IBE) der Ludwig-Maximilians- Universität München gemeinsam mit dem Kurmittelhaus der Moderne und der RupertusTherme. 

Mit dem Projekt wird ein Präventionsangebot für Pflegekräfte  geschaffen, Grundlage war eine wissenschaftliche Befragung von fast 1.400 deutschen Pflegekräften. Die Geschäftsführerin der Kur- GmbH Gabriella Squarra ist überzeugt, dass dieser Weg wichtig und richtig ist. Wirkungsnachweise sind heute selbstverständliche Anforderungen im Gesundheitstourismus. 

Es entstehen heute neue Kurorte und Gesundheitsdestinationen, die sich komplett auf den Selbstzahler ausrichten, die gekonnt natürliche Heilmittel mit modernen Aspekten der Prävention und touristischen Wünschen der Gäste verbinden. Unsere Alpenstadt hat die natürlichen Ressourcen sowie innovative Gesundheitsdienstleister. 

Von Februar bis April sind 60 Pflegekräfte im Kurmittelhaus der Moderne zu einem fünftägigen Präventionsprogramm in der Kurstadt. Auf dem Wochenplan stehen Entspannungseinheiten mit Yoga oder Qi Gong, Seminare zur Stressbewältigung und Regeneration, Bewegungseinheiten mit Nordic Walking oder Rückentraining sowie Auftanken in der RupertusTherme.

Pressemitteilung der Kur-GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa (symbolbild)

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