Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

Teststraße in Bad Reichenhall eingerichtet

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Die bestehende "Teststraße" in Bad Reichenhall wurde neu organisiert.

Bad Reichenhall - Im Auftrag der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Berchtesgadener Land wurde mit Unterstützung der BRK-Bereitschaften am Dienstagvormittag mit sechs ehrenamtlichen Einsatzkräften die bestehende "Teststraße" in Bad Reichenhall neu organisiert.

Die BRK-Helfer nehmen unter Anleitung eines Arztes und unter Einhaltung der hohen Sicherheits- und Hygiene-Vorgaben Rachen-Abstriche vor.In der neuen "Teststraße" können sehr effektiv und zeitnah wesentlich mehr Verdachtsfälle als bisher auf SARS-CoV-2 getestet werden. Landrat Grabner bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz, "der dazu beiträgt, dass die Ausbreitung von COVID-19 weiter zu verlangsamen".


Derzeit werden in den Kreiskliniken der Kliniken Südostbayern AG vereinzelte Coronapatienten stationär behandelt. Dennoch haben sich die Kreiskrankenhäuser für die Aufnahme von weiteren Covid-19-Patienten vorbereitet und halten an ihren sechs Standorten (Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, Traunstein, Trostberg und Ruhpolding) die entsprechende Infrastruktur, auch für Intensivpatienten, vor.

Im Klinikverbund der KSOB ist die Kreisklinik Trostberg primäre Anlaufstelle für intensiv- und beatmungspflichtige Covid-19 Patienten, wobei neben Trostberg die Kreisklinik Bad Reichenhall und das Klinikum Traunstein umfangreiche Spezialbehandlungskapazitäten für covid-19 Patienten vorhält. Somit sind Trostberg, Traunstein und Bad Reichenhall die Covid-Schwerpunkt-Kliniken.


Die drei kleineren Standorte Berchtesgaden, Freilassing, und Ruhpolding können grundsätzlich auch Covid-19 Patienten behandeln, allerdings bevorzugt ohne intensivmedizinischen Versorgungsbedarf. Diese stehen dann für die Übernahme von anderen Krankheitsbildern und leichten Vorfällen aus den Schwerpunktkliniken bereit und entlasten im Sinne eines Stufenkonzeptes die Schwerpunktkliniken. Des Weiteren stehen derzeit nicht genutzte größere Bettenkontingente in den Reha-Kliniken der Region im Bedarfsfall auf Abruf zur Verfügung.

Aufsetzend auf den dargestellten stationären Behandlungskapazitäten laufen seit Tagen intensive Beschaffungsaktivitäten lokal und über die zentrale Bundesebene zur Beschaffung von zusätzlichen Beatmungsgeräten und Schutzausrüstung.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

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