Nach Verkehrschaos um Bad Reichenhall

B21 zwischen Schneizlreuth und Unterjettenberg ab Freitagnachmittag wieder befahrbar

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Erst Karlstein, jetzt die B21. Vollsperren lassen sich bei Straßenbauarbeiten oft nicht vermeiden.
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Bad Reichenhall - Die Verkehrssituation in und um Bad Reichenhall ist derzeit angespannt. Grund ist die Vollsperre der B21 zwischen Unterjettenberg und Schneizlreuth. Ab Freitagnachmittag ist die Strecke wieder frei befahrbar.

Update, Freitag, 25. Juli, 7.20 Uhr: B21 wieder befahrbar

Pressemeldung im Wortlaut:

Zwei Wochen war die Bundesstraße B21 zwischen Schneizlreuth und Unterjettenberg wegen Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt und hatte deutliche Reaktionen in der Öffentlichkeit hervorgerufen. 

Am Freitag, den 26. Juli, ab etwa 16 Uhr wird die Vollsperrung aufgehoben und das sogenannte „Kleine deutsche Eck“ wird wieder befahrbar sein. Vor allem die Anlieger in den Ortsdurchfahrten von Karlstein und Bad Reichenhall sowie die Badegäste am Thumsee können somit wieder aufatmen.

Pressemeldung Staatliches Bauamt Traunstein

Vorbericht

"Durch die Sperrung der B21 zwischen Schneizlreuth und Unterjettenberg ist die Verkehrssituation auf der Staatsstraße St 2101 als angespannt zu bezeichnen, da der gesamte Umleitungsverkehr nun über diese Straße läuft. Der Verkehr führt gerade zu den Stoßzeiten zu Stauungen. Da die ursächlichen Bauarbeiten des Staatlichen Bauamtes Traunstein unserer Kenntnis nach planmäßig verlaufen, ist absehbar, dass sich Ende der Woche mit Aufhebung der Vollsperrung der B 21 die Verkehrssituation wieder beruhigen wird", heißt es aus der Stadt Bad Reichenhall auf Nachfrage.

Auch von Seiten der Polizei Bad Reichenhall wird bestätigt, dass "derzeit deutlich mehr Verkehr wie sonst" am Thumsee vorbeifährt. Allerdings kommt es auch in der Stadt Bad Reichenhall zu Rückstau bis Karlstein. Nach Entlastungsmöglichkeiten gefragt, sehen weder die Stadt noch das Staatliche Bauamt Traunstein große Chancen. "Die Stauungen ergeben sich hauptsächlich am Verteiler Reichenbachknoten und weniger aufgrund der Ampel an der Kreuzung St 2101 und Nonner Straße. Ein Abschalten dieser Ampel würde insbesondere dazu führen, dass der untergeordnete Verkehr keine Möglichkeit mehr hätte, aus der Nonner Straße auszufahren, und die Fußgänger nicht mehr gefahrlos die St 2101 queren könnten. Aus Verkehrssicherheitsgründen und aufgrund etwaiger weiterer negativer Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit am Verteiler Reichenbachknoten wurde von dieser Maßnahme abgesehen", so eine Sprecherin der Stadt.

Auch Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt bestätigt: "Ein Ausschalten der Lichtsignalanlage könnte den Stau zwar verringern, würde aber die Verkehrssicherheit an dieser Kreuzung stark negativ beeinträchtigen und vermutlich weitere negative Auswirkungen bezüglich des Verkehrsablaufs und der Leistungsfähigkeit am Kreisverkehr vor der Saline haben." Deshalb müssen die Bad Reichenhaller die Verkehrsbelastung noch bis Ende der Woche ertragen.

Die Stadt Bad Reichenhall hat zur Sicherheit der Badegäste am Thumsee während der Sperrung der B21 Tempo 30 angeordnet. Diese sei selbstverständlich nur für die Dauer der aktuell eingerichteten Umleitung aktiv. "Die Anordnungen werden im Rahmen ihrer Möglichkeit auch von Polizei und Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern überwacht. Etwaige Ergebnisse hierzu liegen uns nicht vor", so die Mitteilung aus der Stadtverwaltung.

cz

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