Gebirgsjägerbrigade 23: 24-Stunden-Spendenklettern

Gut 2.700 Euro an Karlsgymnasium in Bad Reichenhall gespendet

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Gruppenbild mit Spendern, Spendenempfängern und Organisatoren des 24- Stunden-Spendenkletterns bei der Scheckübergabe im Kletterraum des Karlsgymnasiums: Dr. Reinhard Bochter und Rainer Dieckmann (Karlsgymnasium), Christian Gumpinger (Autohaus Bachfrieder), Oberstleutnant Eckart Feifel, Andreas Kowarsch (Sparkasse BGL), Helmut Gumpinger (Autohaus Bachfrieder), Johannes Magg (Karlsgymnasium), Hubert Pichler (Autohaus Färber) und Oberstleutnant Thomas Vogt (v.l.).

Bad Reichenhall - Beim 24-Stunden- Spendenklettern im vergangenen November „erkletterte“ die Mannschaft des Stabes der Gebirgsjägerbrigade 23 eine Spendensumme von 2.724 Euro. Das Geld wurde nun offiziell dem Karlsgymnasium in Bad Reichenhall übergeben. Es soll dem weiteren Ausbau des schuleigenen Boulderraums dienen.

Der Schulleiter, Dr. Reinhard Bochter, und der verantwortliche Lehrer für das Schulklettern, Johannes Magg, nahmen den Spendenscheck im Beisein der Spender von Oberstleutnant Thomas Vogt, dem Mannschaftsführer des Kletterteams der Gebirgsjägerbrigade, im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung Mitte Januar am Karlsgymnasium dankend entgegen. Die Spenden dienen der Erweiterung der Klettertrainingsmöglichkeiten. Das Klettern ist am Karlsgymnasium beliebt. Rund 50 Schüler trainieren in drei Gruppen. „Die Schüler möchten sich einfach ‚auspowern‘“, betonte Johannes Magg in seiner Rede. 

24-Stunden-Spendenklettern genießt Kultstatus

Die Spenden des letzten Jahres hätten demBau des Boulderraums gedient. Die diesjährigen Gelder würden für dessen Ausbau wie beispielsweise weitere Griffe, Finger- und Trainingsboards, verwendet werden, erläuterte er weiter. Oberstleutnant Vogt freute sich über die sinnvolle Verwendung der Spendengelder: „Das 24-Stunden- Spendenklettern haben wir 2017 zum sechsten Mal durchgeführt. Die Veranstaltung genießt inzwischen im Berchtesgadener Land so etwas wie einen Kultstatus, was aus der Resonanz in den sozialen Netzwerken deutlich wird“. 2018 wird die Kletterveranstaltung zum siebten Mal aufgelegt werden. Die Mannschaft der Gebirgsjägerbrigade 23 wird wieder für die Förderung des Schulsports am Karlsgymnasium klettern. Die Spenden sollen dann allerdings die neu gegründete Mountainbike-Gruppe unterstützen. 

Kletterwettkampf mit Kultstatus 

Bei der von der Gebirgsjägerbrigade 23 und dem Deutschen Alpenverein (DAV) bereits 2011 ins Leben gerufenen Kletterveranstaltung nahmen im November letzten Jahres rund 300 Wettkämpfer teil. Insgesamt kletterten vierzehn Mannschaften für den guten Zweck. Jede Mannschaft hatte ihre Spender, die für jede gekletterte Route einen Geldbetrag von mindestens einem Euro zur Verfügung stellten. Nach 24 Stunden hatten die Mannschaften über zwölftausend Routen im DAV-Kletterzentrum Bischofswiesen und damit rund 25.000 Euro an Spenden erklettert. Die Gelder kamen neben dem Karlsgymnasium auch diversen sozialen Einrichtungen in der Region sowie überregional zu Gute.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

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