Brotzeit für die Truppe

"Speckgruß" an die Fronten 

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Im Einsatzland angekommen: Gebirgssoldaten in Mali präsentieren die „Speckpräsente“.

Bad Reichenhall: Gut 350 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 und ihrer Verbände befinden sich momentan in Auslandseinsätzen vor allem in Mali und im Nordirak. Für das leibliche Wohl der Gebirgssoldaten sorgten noch vor der Weihnachtszeit das Sozialwerk der Gebirgstruppe e.V. und die Metzgerei Magg aus Bad Reichenhall.

Köstlichkeiten im Korb: Herr Magg, Oberst Leonhard und Oberst a.D. Benkel (von re.) bei der Geschenkkorbübergabe.

Mit der Feldpost versendete das Sozialwerk der Gebirgstruppe im Oktober Pakete mit Räucherschinken an die Einsatzsoldaten. "Wir wollten gerade zum Martinsfest mit unseren Kameraden teilen und ihnen diesen ‚Speckgruß‘ zukommen lassen", erläuterte der Vorsitzende des Sozialwerks der Gebirgstruppe e.V., Oberst außer Diensten Manfred Benkel während der symbolischen Geschenkkorbübergabe im Beisein des stellvertretenden Kommandeurs der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Stefan Leonhard. Und Georg Magg, Geschäftsführer der Metzgerei Magg aus Bad Reichenhall, ergänzte: "Wir in Reichenhall als örtliche Geschäftsleute sind froh, dass wir für unsere Gebirgssoldaten im Einsatz etwas Gutes tun können."

Das Sozialwerk der Gebirgstruppe ist eine gemeinnützige Einrichtung, die ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Es unterstützt insbesondere Hinterbliebene von gefallenen Angehörigen und im Einsatz verwundete Angehörige der Gebirgstruppe der Bundeswehr. Darüber hinaus kümmert es sich auch um Gebirgssoldaten, die sich im Einsatz befinden, sowie deren Familien. 

"Sakrischer Dank für den gehaltvollen Gruß"

Die leckere Lieferung aus dem Berchtesgadener Land erreichte pünktlich vor dem Martinstag nun die Kontingente der Gebirgsjägerbrigade in den Einsatzgebieten. In einem Dankschreiben der Soldaten, die im Nordirak stationiert sind, heißt es: "Wir bedanken uns ganz "sakrisch" im Namen unserer Gebirgssoldaten für den ausgesprochen gehaltvollen Gruß des Sozialwerks an die hier eingesetzten Soldaten der Gebirgstruppe". Die in Mali befindlichen Soldaten bedankten sich ebenfalls und berichten, dass trotz sehr guter Verpflegung vor Ort, die deutsche Hausmannskost binnen weniger als 45 Minuten aufgegessen worden sei.

Weihnachten im Einsatz

Rund 1.000 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 ‚Bayern‘ leisten ihren Dienst im Rahmen von Missionen der Vereinten Nationen, der NATO oder der Europäischen Union in diesem Jahr vor allem in Mali und im Nordirak, aber auch in Afghanistan, Somalia und im Kosovo. Einige der Einsatzsoldaten werden erst im Februar 2018 an ihre Heimatstandorte zurückkehren.

Pressestelle der Gebirgsjägerbrigade 23

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