570 Soldaten trainieren in der Röhn Wildflecken

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Der Kommandeur Gebirgsjägerbataillon 233 aus Mittenwald, Oberstleutnant Marc Andre Walther, weist auf seinem Gefechtsstand in die aktuelle Lage ein.

Bad Reichenhall - Insgesamt 570 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 aus verschiedenen Standorten trainieren in Röhn Wildflecken ein Szenario für ihre künftigen Einsätze:

Dass die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 nicht nur im Gebirge üben, stellen sie während der Übung mit dem Namen „Enzian“ vom 7. bis 25. Juli im Gefechtssimulationszentrum in Wildflecken unter Beweis. Basierend auf modernster Computertechnik fordert das fiktive Szenario den Beteiligten schnelles Entscheiden und Handeln in komplexen Situationen ab. In einem Szenario, wie es in zukünftigen Einsätzen auf die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 zukommen kann, trainieren die Teilnehmer den militärischen Führungsprozess.

Dabei sehen sie sich mit unterschiedlichsten Situationen konfrontiert, wie zum Beispiel Sprengfallen, Kfz-Unfällen, Feuergefechten mit Aufständischen und Hinterhalten. „Mir kommt es bei der Übung besonders darauf an, dass die Verantwortlichen die Planung von Operationen und die damit verbundene Befehlsgebung verbessern“, betont der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Michael Matz.

Insgesamt sind 570 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 aus den Standorten Bad Reichenhall, Bischofswiesen, Mittenwald, Ingolstadt und Füssen in Wildflecken. Das fiktive Szenario erfordert den koordinierten Einsatz aller Fähigkeiten der Gebirgsjägerbrigade 23. Dazu zählen neben den Gebirgsjägerbataillonen 231, 232 und 233, das Gebirgspionierbataillon 8, das Gebirgsaufklärungsbataillon 230 und das Gebirgsversorgungsbataillon 8.

„Als Vorbereitung auf mögliche Einsätze im nächsten Jahr ist es unerlässlich, dass wir mit der Technik üben, mit der wir auch im Einsatz arbeiten. Das sind nicht immer Gefechtsfahrzeuge und Waffensysteme, sondern wie im Fall der Übung „Enzian“ auch Führungsmittel und Computersysteme“, so Brigadegeneral Matz. Obwohl die Soldaten zum Teil erstmalig in dieser Zusammensetzung üben, zeigt sich Brigadegeneral Matz am Ende der ersten von drei Übungswochen mit den Ergebnissen zufrieden.

„Wenn wir das während der Übung „Enzian“ Gelernte mit unseren Fähigkeiten im Gebirge verbinden, sind wir gut auf die Herausforderungen in den kommenden Einsätzen vorbereitet“, fasst der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Michael Matz, zum Übungsende zusammen.

Pressemeldung Gebirgsjägerbrigade 23

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