Nach tödlichem Unfall in Bad Reichenhall

Tempo-Schilder nicht erkennbar?

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Bad Reichenhall - Nach dem tödlichen Unfall, kritisieren die Bürger, dass die Tempo-Schilder nicht immer klar erkennbar sind. Die Stadt hält dagegen, überlegt aber entsprechende Schritte einzuleiten:

Viele Autos fahren mit zu hoher Geschwindigkeit durch eigentlich beruhigte Verkehrszonen. Dass sei aber nicht einmal immer Absicht, wird der Bad Reichenhaller Polizeichef Bernhard Dusch von heimatzeitung.de zitiert. Sondern die Verkehrszeichen werden schlicht und einfach übersehen. 

Jetzt hat sich ein Bewohner in einem Brief an die Stadt gewandt. Darin schreibe er, so die Zeitung weiter, dass in der Mozartstraße die Beschilderung nicht ausreichend sei. Die Stadt hält in ihrer Antwort dagegen, dass die Kennzeichnung vorschriftsmäßig ist.

Markierungen fast nicht zu lesen

In der Salzburger Straße sei die aufgemalte "30" jedoch tatsächlich nur sehr schwer zu erkennen, fährt heimatzeitung.de fort. Die Stadt überlegt nun, den Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung an der kritischen Stelle einzusetzen. 

Auslöser für den Brief war ein tragischer Unfall im April. Damals verlor ein junger Mann aus Afghanistan die Kontrolle über sein Auto. Der Kleinwagen zerschellte bei dem Aufprall an einer Litfaßsäule. Alle vier Insassen wurden bei dem Unfall verletzt. Ein 19-jähriger afghanischer Passagier verstarb noch an der Unfallstelle.  

kil

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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