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Predigtstuhlbahn nimmt Betrieb auf

Nach 17 Jahren: Das Sesselkarussell dreht sich wieder!

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Max Aicher drückte den Startknopf – Bahn frei für den Schlegelalm-Sessellift

Bad Reichenhall - Am vergangenen Freitag hat die Predigtstuhlbahn den historischen Sessellift zwischen Bergstation und Unterer Schlegelalm wieder in Betrieb genommen.

Nach der letzten Fahrt im Jahr 2000 nimmt damit wieder ein Stück Predigtstuhl-Geschichte seinen Dienst auf. Zahlreiche geladene Gäste, darunter Manfred Hofmann (2. Bürgermeister) und Hans Hartmann (3. Bürgermeister), die Stadträte Dr. Wolf Guglhör (SPD), Michael Nürbauer (Die Grünen) und Uli Derwart (SPD) freuten sich mit Max Aicher, Geschäftsführer Andreas Hallweger und Betriebsleiter Andreas Dürnberger, über den offiziellen Startschuss (siehe Foto).

Max Aicher, Geschäftsführer Andreas Hallweger und Betriebsleiter Andreas Dürnberger bei der offiziellen Wiederinbetriebnahme des Schlegelalm-Sessellifts

Beide dankten den Vertretern der ausführenden Firmen für ihre optimale Arbeit, die den 1956 erbauten und 1957 in Betrieb genommenen Sessellift wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. „Der Predigtstuhl lebte und lebt von seiner natürlichen Vielfalt“, so Max Aicher. „Mit dem Sessellift können auch Menschen, die nicht ganz so gut zu Fuß unterwegs sind, Bergwald, Untere Schlegelalm und Wanderwege leichter und angenehmer erleben.“

Lift auf den neuesten Stand der Zeit gebracht

In sieben Minuten Fahrtzeit überwinden die Einersessel einen Höhenunterschied von knapp 270 Metern auf einer Länge von rund 650 Metern. 13 Zentralstützen lassen die Gäste zwischen 2,5 und 8 Metern Höhe sanft zur Alm oder auf den Berg gleiten. „Mit zahlreiche Instandsetzungsarbeiten und vor allem Sicherheitsmaßnahmen haben wir den Lift auf den aktuellen Stand der Zeit gebracht“, freut sich auch Andreas Hallweger über die alte-neue Attraktion. „Damit erfährt das Wanderangebot eine wertvolle Bereicherung, denn der Predigtstuhl wird so in seiner Natürlichkeit und Vielfalt noch besser erlebbar.“

2. Bürgermeister Manfred Hofmann dankte Max Aicher stellvertretend für alle Verantwortlichen und Beteiligten für „die touristische Bereicherung“. Nicht nur für die Gäste sei ein attraktives Zusatzangebot (wieder) geschaffen worden, gerade auch Einheimische könnten alte Erinnerungen und Erlebnisse wieder nachspüren. Der Wettergott machte den Gästen leider einen Strich durch die Rechnung – eine persönliche Testfahrt war aufgrund starker Windböen nicht möglich. Aber trotz des stürmischen Wetters war zu spüren, dass nostalgisches Schweben mindestens genauso schön sein kann, wie moderne Geschwindigkeit.

Pressemitteilung Predigtstuhlbahn Bad Reichenhall

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