Bad Reichenhall soll Surfer-Zentrum werden

Politik sagt "ja" zur Saalachwelle

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Das Unterstützer-Schreiben wurde von Michaela Kaniber, im Beisein der Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner, sowie dem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, an den Bahnchef Rüdiger Grube persönlich übergeben.

Bad Reichenhall - Mit einem Unterstützer-Schreiben wenden sich führende Politiker aus der Region an Bahnchef Rüdiger Grube: Wenn die Errichtung der "Saalachwelle" am Kanal des DB-Kraftwerks in Kirchberg gelingt, wäre das Projekt mit 21 Metern die größte künstliche Surfwelle der Welt.

Vor einigen Jahren hatten Surf-Begeisterte aus Bad Reichenhall die Idee, nach dem Vorbild der weltberühmten Welle im Münchner Eisbach auch im Saalachkanal eine künstliche Welle zu errichten.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Reichenhall ließen sie von der Universität Innsbruck, Abteilung Wasserbau ein Gutachten erstellen, das zu folgendem Schluss kommt: "In einer zusammenfassenden Beurteilung ist der Standort als außergewöhnlich günstig zu bewerten."

"Aufgrund dieses Ergebnisses unterstützen wir als politisch Verantwortliche im Landkreis Berchtesgadener Land den Bau der Saalachwelle nachdrücklich", so Wahlkreisabgeordneter Dr. Peter Ramsauer MdB, Stimmkreisabgeordnete Michaela Kaniber MdL, Landrat Georg Grabner und Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner.

"Die Saalachwelle wäre nicht nur eine Attraktion für surfbegeisterte junge Menschen unserer Heimat, sondern würde sich auch positiv auf Image und Tourismus der ganzen Region auswirken" begründen die Mandatsträger ihre Unterstützung.

Das Schreiben wurde von Michaela Kaniber, im Beisein der Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner, sowie dem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, an den Bahnchef Rüdiger Grube persönlich übergeben, da sich der Saalachkanal am Kirchberger Kraftwerk im Besitz der Deutschen Bahn befindet.

Grube versprach, das Anliegen wohlwollend prüfen zu wollen und sagte den Initiatoren und Politikern seine persönliche Unterstützung zu. „Bereits diese Woche erhielten wir die sofortige Rückmeldung um einen Besichtigungstermin im Januar zu planen“ so die Abgeordnete.

Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Michaela Kaniber (MdL)

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