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"Nazi-Gift" am Obersalzberg

Runder Tisch Kehlsteinwege: "Wir sind auf einem guten Weg"

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Die schwarzen Spuren zeigen, wie weit der giftige Teer aus der Nazi-Zeit schon in den Boden eingedrungen ist.

Bad Reichenhall - Die Diskussion um die Sanierung der Kehlsteinwege bringt die Gemüter seit Jahren zum Kochen. Der heutige runde Tisch beschäftigte sich mit einem Gutachten über Sanierungsalternativen

Beim letzten Treffen wurden die Bayerischen Staatsforsten vom Landratsamt Berchtesgaden verpflichtet, bei der geplanten Sanierung der Nebenwege am Kehlstein den teerhaltigen Straßenbelag auszubauen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Diese Anordnung erfolgte auf der Grundlage eines von den Bayerischen Staatsforsten erstellten Sachverständigengutachtens. 

Die Anordnung sorgte bei den Bürgern zu massiven Protesten. Hauptkritikpunkt: Der Wunsch der Bayerischen Staatsforsten die Wege nach der Sanierung  als Forstwege mit kiesgebundener Decke wieder herzustellen, sorgt aus Sicht der Gegner für einen völlig anderen Charakter und zu einer Zerstörung des historischen Erscheinungsbildes. Auch wurde in Frage gestellt, ob bei den Sanierungsmaßnahmen alle ökologischen  und volkswirtschaftlichen Aspekte in berücksichtigt worden seien.

So geht es jetzt weiter

"Wir sind heute zu einem Zwischenergebnis gekommen", so erklärte Landrat Georg Grabner nach der Sitzung und ergänzt: "Die Bayerischen Staatsorsten beauftragen im Nachgang einen Ausführungplanung und bekommen dann einen Planungsvorschlag, wie die Sanierung ausschauen kann." 

Gutachter Büchel ergänzt: 

"Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Risiken einer zukünftigen Verunreinigung des Grundwassers gegeben sind, sodass Sanierungsmaßnahmen notwendig sind. Derzeit liegen zum Glück noch keine gesundheitgefährdenden Werte vor für Personen, die dort zum Beispiel spazieren gehen."

Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Nachmittag auf BGLand24.de

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