Gelöste Stunden für alle Sinne

Das Bad Reichenhaller Stadtfest - ein voller Erfolg

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Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner (Dritter von links mit Sohnemann Ludwig) eröffnete das Reichenhaller Stadtfest traditionell mit dem Anzapfen des ersten Bierfasses. Dann stieß er mit seinen Stadtrats-Kollegen (rechterhand) sowie Bürgerbräu-Geschäftsführer Christoph Graschberger (Zweiter von links) und Gebietsverkaufsleiter Stefan Aschauer (links) an.

Bad Reichenhall - Von einem Apfel glasiert bis Zuckerwatte schneeweiß, von der Arbeiterwohlfahrt bis zum Zollamt – von A bis Z war beim Stadtfest in der Kurstadt Bad Reichenhall einmal mehr für jeden Geschmack etwas dabei, kulinarisch wie optisch, akustisch sowieso.

Groß und klein, jung und schon etwas älter kamen auf seine Kosten. Das Wetter spielte wieder einmal mit, aus vielen dunklen Wolken am Abend erreichten das glückselige Bad Reichenhall nur ein paar Tropfen. Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner gehörte der erste Part, eröffnet wie gewohnt mit diesmal drei gekonnten Schlegelschlägen aufs Starter-Bierfass – er kennt das seit 2006. Seine Stadtratskollegen schauten und prosteten ihm sogleich zu. Die Stadtkapelle übernahm die Auftakttöne, Dirigent Albert Galimzanov schwang den Taktstock.

Alle Sinne wurden beansprucht: Es gab was auf die Ohren – Rock und Pop, mal laut mal leiser, Rap, Dance, Hip-Hop Rap, gar mal klassisch wurde es mit der Mozart-Tanzgruppe Salzburg. Es gab was für den Gaumen – Süßes, Herzhaftes, Saures, mal heiß, mal erfrischend, mal üppig, mal dezent-anmutend. Es gab was für die Augen – fast immer Buntes, Strahlendes, Leuchtendes, für die Kinder aufregend, für die Erwachsenen abwechselnd, nichts Ernsthaftes, das ist nicht die Intension des größten Festes der Region. Es gab was fürs Gemüt – zur Ablenkung des Alltags, zum Vergessen der Sorgen, gesellig und gemütlich, eine fröhliche, gelöste Atmosphäre. Es gab was für den Geist – am Vor- und frühen Nachmittag, informell bei den 15 Behörden, Betrieben, Institutionen, die Kinder liebten wie all die Jahre zuvor die Mulis der Gebirgsjäger, es gibt sie noch, zum Glück. Es gab was für die Nase: Gerüchte und Düfte aus allen Erdteilen, Asien, Südamerika, Europa sowieso. Es gab was zum Staunen – bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall, seit 2018 mit erhöht spektakulärem Stadtfest- Aufwand zugange, die ungeteilte Aufmerksamkeit vor allem der Kinder und Jugendlichen war gesichert.

Danach fanden die kleinen Stadtfest-Besucher beim Trampolinspringen, Kinderschminken, mit einer kleinen Eisenbahn und einem Karussell, Maskenschnitzen mit den Inzeller Huattei- Loavn und den Wörgötter Pass und den großen, beliebten Wasserkugeln für Bewegung und Abwechslung. Der Löwen-Fanclub grillte, nebenan sorgte der MRC Bad Reichenhall für Gaumenschmankerl, die TSV-Hockey-Cracks bereiteten hunderte Caipirinhas zu – Michi Dürk und sein Team schnitten 2160 Limetten. Taekwon-Do, Einradfahrer, Jumping Fitness, DJ-Rhythmen, die Jugendbands der Musikschule und die Marzoller Musikkapelle, „The Pure“, Songwriter Wolfgang Schweinsteiger, Urban Dance und Kinderzumba aus dem Haus der Jugend und ganztägig die Niederbayern von „The Scotty Bullock Trio“ vor der Alten Saline ließen keinerlei Stillstand aufkommen.

Am Abend rockten „DIS M“ am Angerer Brunnen, DJ „Marc tune“ den Aegidiplatz, „wipe out“ am Unteren Lindenplatz und „Die Glorreichen Halunken“ bei großartiger Stimmung am Rathausplatz, bewirtet wieder von der Rugby-Crew des RFC.

Die glorreichen Halunken

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