Entscheidung könnte noch in diesem Monat fallen

Künftig kein Schwerlastverkehr mehr am Thumsee?

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"Schwerlastverkehr raus" - Die Verkehrsinitiative "Transitfreies Karlstein" zeigt den Lastwagen ab 7,5 Tonnen den Weg.
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Bad Reichenhall - Die Entscheidung über die geforderte Schwerlastverkehr-Begrenzung am Thumsee könnte im Oktober fallen. Die Regierung von Oberbayern erwartet erforderliche Stellungnahmen.

Im Juli haben alle Parteien und Gruppierungen des Bad Reichenhaller Stadtrates eine Stellungnahme vorgelegt, mit der die Beschränkung des Schwerlastverkehrs auf der Staatsstraße 2101 am Thumsee durchgesetzt werden soll. Diese liegt mittlerweile zur Prüfung bei der Regierung von Oberbayern.

"Zu der Tonnagebeschränkung auf der Staatsstraße 2101, die die Stadt Bad Reichenhall begehrt, fand Anfang Juni bei der Regierung von Oberbayern eine Besprechung statt. An diesem Gespräch nahmen Vertreter der Regierung von Oberbayern, der Stadt Bad Reichenhall, der Gemeinde Schneizlreuth sowie einer Bürgerinitiative teil", wie Pressesprecher Matthias Andritzky gegenüber BGLand24.de erklärte. "Die Regierung von Oberbayern stellte in diesem Rahmen noch einmal die hohen gesetzlichen Hürden zur Anordnung einer Tonnagebeschränkung auf der St 2101 dar und sagte zu, einen detailliert begründeten Antrag der Stadt Bad Reichenhall erneut zu prüfen."

Keine Prognose zu möglichen Erfolg

Dieser Antrag der Stadt Bad Reichenhall liege mittlerweile vor. "Die zur Prüfung des Antrags erforderlichen Stellungnahmen werden der Regierung von Oberbayern voraussichtlich Anfang Oktober vorliegen. Eine Prognose zu den Erfolgsaussichten des Antrags der Stadt Bad Reichenhall ist daher aktuell nicht möglich."

Die Stadt Bad Reichenhall und die Gemeinde Schneizlreuth wollen erreichen, dass künftig keine Lastwagen über 7,5 Tonnen auf der Staatsstraße 2101 am Thumsee fahren dürfen. Oberbürgermeister Herbert Lackner gab dazu bereits in der Juli-Stadtratssitzung zu bedenken: "Die Voraussetzungen, mit der Tonnagebeschränkung Erfolg zu haben, sind extrem schwierig. Wir brauchen knallharte juristische Fakten, anders kommen wir da nicht weiter."

Diese Fakten haben die Verantwortlichen der Bürgerinitiative 'Transitfreies Karlstein', die im Stadtrat vertretenen Parteien und Gruppierungen, sowie die Stadtverwaltung in einer Stellungnahme zusammengefasst und bei der Regierung von Oberbayern eingereicht. Ein Ergebnis könnte noch diesen Monat vorliegen.

cz

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