Asylbewerber beschweren sich beim Landratsamt

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Zehn Asylbewerber besetzten am Montagmittag kurzzeitig das Landratsamt in Bad Reichenhall.
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Bad Reichenhall - Im Landratsamt ist es am Montagmittag zu einem Polizeieinsatz gekommen. Zehn Asylbewerber wollten sich über die Unterkunft in Bayerisch Gmain beschweren.

Zehn Asylbewerber aus Eritrea haben am Montagmittag das Landratsamt in Bad Reichenhall während einer kurzen Demonstration besetzt. Sie wollten ein Gespräch erzwingen und sich über die ihrer Meinung nach schlechte Wohn- und Lebenssituation in der Asylbewerberunterkunft in Bayerisch Gmain beschweren. "Sie haben andere Vorstellungen über die Unterbringung", so Andreas Bratzdrum, Pressesprecher des Landratsamts zu BGLand24.de.

Hauptsächlich soll es den Asylbewerbern um das Essen gehen, das ihnen nicht schmecken soll, wie die Presseagentur Aktivnews berichtet. Die Asylbewerber wünschen sich, selbst kochen zu dürfen. Das ist aber nicht möglich. "Die Unterkunft ist als Vollverpflegung vorgesehen. Das bedeutet, dass die Asylbewerber vom Betreiber verpflegt werden", so Bratzdrum zu BGLand24.de.

Da sich die Asylbewerber weigerten, das Gebäude zu verlassen, wurde die Polizei gerufen. "Sie waren nicht bereit zu gehen, deshalb haben wir die Polizei verständigt", erklärte Bratzdrum.

Wie Andreas Bratzdrum erklärte, sei es zum Gespräch gekommen. Ein weiteres Gespräch wurde nach Aussage von Bratzdrum für Ende der Woche vereinbart. Daraufhin verließen die Asylbewerber schließlich freiwillig das Gebäude. Die herbeigeilten acht Polizeibeamten mussten nicht eingreifen. "Es gab keine Zwangsmaßnahmen", betonte Bratzdrum.

redbgl24/hy

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