Blutspenderekord im Berchtesgadener Land 

Pidinger (62) spendet zum 150. Mal Blut 

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Der 62-jährige Friedhelm Brandes spendet zum 150. Mal Blut und ist damit Spitzenreiter im Berchtesgadener Land. 

Bad Reichenhall - 75 Liter Lebenssaft in 43 Jahren: Der 62-jährige Pidinger Friedhelm Brandes ist Spitzenreiter bei den treuen Blutspendern im mittleren Landkreis: 

Am Donnerstagnachmittag des 15. Dezembers spendete er im Pfarrheim Sankt Zeno aus voller Überzeugung für die gute Sache zum 150. Mal sein Blut für schwer Kranke und Verletzte

Das Blutspenden liegt der Familie Brandes wortwörtlich im Blut, denn bereits Friedhelms Vater Gerhard hatte es auf stolze 75 Blutspenden gebracht, und seine Tochter Marina begleitet den Vater seit einiger Zeit in der mittlerweile dritten Generation zu den wichtigen Terminen.

Blutspender seit über 40 Jahren 

Friedhelm Brandes erste Blutspende fand am 12. November 1973 beim amtlichen Blutspendedienst der Landeshauptstadt München statt. Von da an nahm er die Termine regelmäßig und mit der Zeit immer häufiger und konstanter wahr - ab 1987 dann beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD). 

1988 hatte er 25 Spenden geleistet, 1996 folgte die 50. Spende und 2007 die 100. Spende. „75 Liter Blut in 43 Jahren – das wären zusammen siebeneinhalb Putzeimer voll“, meint der allgemein sozial sehr engagierte Pidinger. 

„Friedhelm Brandes ist der erste Blutspender im mittleren Landkreis mit 150 erbrachten Spenden und ein Vorbild für viele andere von uns“, lobt Organisator Edi Schmid von den ehrenamtlichen BRK-Bereitschaften, die bei den Terminen die Registrierung, Verpflegung und Geschenkausgabe übernehmen.

Zuverlässige Blutspender im Berchtesgadener Land

Zum besonderen Anlass der 150. Spende waren auch fünf weitere, sehr engagierte Landkreis-Blutspender ins Pfarrheim gekommen, die Friedhelm Brandes soziale Einstellung überzeugt teilen und zuverlässig und konstant seit Jahrzehnten die Abnahme-Termine besuchen: 

Hans-Peter Enzensberger (über 50 Spenden), der frühere BRK-Chefarzt Professor Dr. Ekkehard Pratschke (über 100 Spenden), Benno Neumann (über 50 Spenden), Thomas Gollinger (über 50 Spenden) und Josef Riefler (75 Spenden). Sebastian Gruber (50 Spenden) war verhindert.

Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz - Kreisverband Berchtesgadener Land

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