Pressemitteilung Freunde des Zwiesels e.V.

Neustart bei den Zwieselfreunden

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Blick vom Zwiesel auf Bad Reichenhall.

Bad Reichenhall - Der Bad Reichenhaller Verein "Freunde des Zwiesels e.V." hat einen neuen 1. Vorsitzenden.

Auf der Hauptversammlung wurde Friedrich Hötzendorfer einstimmig zum Nachfolger von Josef Voglreiter gewählt. Voglreiter stand dem Verein seit dessen Gründung im Jahr 2014 vor. Im Amt bestätigt wurden der 2. Vorsitzende Peter Heimendahl und Schatzmeister Stefan Wieneke. Als Referent des Vorstandes wurde Max Oberwegner bestimmt, der diesem bei Kommunikation und Organisation zur Seite steht.


"Mit unserer Neuaufstellung wollen wir unserem für ganz Bad Reichenhall und die Umgebung wichtigem Anliegen frischen Wind verleihen. Wir alle wollen und brauchen einfachen wie verträglichen Zugang zur Natur. Das ist Erholung und Lebensqualität, aber auch gelebte Verantwortung im Umgang mit Flora und Fauna. All diese Ideale verbinden sich mit der historischen Zwieselalm zu einem wertvollen Erlebnis für Einheimische und Gäste. Das Ziel der Freunde des Zwiesels ist die Bewahrung dieses im Reichenhaller Tal einzigartigen Berg- und Alm-Erlebnisses und seiner alm-typischen Tier- und Pflanzenwelt." Mit diesem Worten stellte sich Hötzendorfer in die junge Vereinstradition, wie sie unter Voglreiter über die Jahre gepflegt worden war. Ihm und seinem Team dankte der neue Vorsitzende für sein Engagement und seine Bereitschaft, den Zwieselfreunden auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Nach Bericht und Entlastung des alten Vorstandes wurde wie genannt der neue Vorstand einstimmig gewählt. Neben den Mitgliedern hatten sich auch zahlreiche Mandats- und Funktionsträger eingefunden. Neben dem damaligen 2. Bürgermeister Manfred Hofmeister und weiteren Stadträten waren auch der für den Zwiesel zuständige Revierleiter der bayerischen Staatsforsten, Hubert Grassl, sowie die Eigentümer der Zwieselalm, Gabi und Andreas Potschacher, anwesend. Im Mittelpunkt der Besprechung von vergangenen und zukünftigen Maßnahmen und möglichen Arbeitsfeldern stand seitens Hofmeister die Einbindung der Wege zum Zwiesel und der Almfläche in das Bad Reichenhaller Biosphären-Dreieck.Hier ergänzt das Zwieselareal ideal die Ansätze des neuen Stadtmuseums und des Predigtstuhlplateaus. Zusammen mit Grassl zeigte sich Hofmeister überzeugt, dass die Basis einer gelingenden Arbeit für das Biosphären-Dreieck im Sinne des Wortes eine "gangbare" Zuwegung bilde. Seit längerer Zeit schon befinde sich der Weg zwischen Forststrassen und Alm in einem unerträglichen, schwer begehbaren Zustand. Darüber hinaus sind umfangreiche Schutzmaßnahmen für den Erhalt der artenreichen Almfläche und damit gegen weitere Erosionsschäden dringend nötig, die ohne adäquate Zuwegung nicht leistbar sind.


"Wir haben natürlich mit vielen Vorgaben, Auflagen und auch Problemen umzugehen", fasste Hötzendorfer die Berichte und die Aussprache zusammen. "Aber wir haben auch viele positive Ansätze und Perspektiven, die wir mit frischem Schwung angehen. Denn unsere Heimat ist es wert - auch Traditionen brauchen Zukunft. Der Zwiesel zeigt auf beste Weise, dass Mensch und Natur keine Gegensätze sind, sondern dass die Pflege durch den Menschen die Natur schützen kann und ihr nützt. Es würde uns alle sehr freuen, wenn unser Verein und damit die Zukunft eines Reichenhaller Juwels viele weitere Unterstützer findet!" Das von den zuständigen Behörden geforderte Gesamtkonzept steht kurz vor seiner Vollendung und bildet damit die Grundlage für eine zukunftsweisende Entwicklung.

Pressemitteilung Freunde des Zwiesels e.V.

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