Ilse Aigner bei Gebirgsjägerbrigade

Landtagspräsidentin spricht Einsatzsoldaten in Bad Reichenhall Anerkennung aus

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Ilse Aigner drückt ihre Anerkennung gegenüber den Einsatzsoldaten aus.

Bad Reichenhall/Miesbach. Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, war am 16. Juli zu Gast bei einem Einsatznachbereitungsseminar (ENBS) der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:


Sie sprach mit Organisatoren, Moderatoren und Seminarteilnehmern. Oberleutnant Tobias Elis, der verantwortliche Offizier für die Durchführung der ENBS, begrüßte die Landtagspräsidentin und Miesbachs Bürgermeister, Dr. Gerhard Braunmiller, in einem Hotel in Miesbach.

Besondere Bedeutung der Seminare

„Für die heimgekehrten Soldaten ist sehr wichtig, das im Einsatz Erlebte zu verarbeiten und zu Hause wieder anzukommen“, hob der Oberleutnant die Bedeutung der dreitägigen Seminare hervor. Die meisten Einsatzsoldaten seien rund sechs Monate von Familie und Freunden getrennt. Zwischen dem Leben im Einsatz und dem Leben zu Hause bestünden sehr große Unterschiede. Im Anschluss stellte der Oberleutnant den Ablauf der Seminare vor. 


Soldaten, die zusammen im Einsatz waren, erhalten in den Seminaren noch einmal die Gelegenheit, sich in zivil auszutauschen. Die Uniform wird im Spind und Dienstgrade bewusst außer Acht gelassen. Innerhalb der Zeichen der Anerkennung Die Landtagspräsidentin betonte bei ihrer Ansprache, dass sie sowohl den Einsatzsoldaten als auch den Moderatoren, ehemaligen Einsatzsoldaten, welche die Seminare betreuen, Anerkennung zukommen lassen wolle. „Sie haben im Einsatz eine große Leistung gezeigt, die nicht selbstverständlich ist. Sich nach dem Einsatz die Seele freizusprechen, ist unverzichtbar.“ Danach dankte sie allen Beteiligten.

Landtagspräsidentin zeigt großes Interesse

In anschließenden Gesprächsrunden mit Seminarteilnehmern, Moderatoren und einem Truppenpsychologen zeigte sich Ilse Aigner sehr interessiert an der Einsatzvorausbildung der Soldaten sowie an der Art von Problemen, die bei der Einsatznachbereitung in den Seminaren angesprochen werden. Auch der Aufwand für Organisation und die Betreuung der ENBS beeindruckte die Landtagspräsidentin. 1.400 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 sowie diverser anderer Verbände der Einsatzkontingente für die Auslandsmissionen MINUSMA und EUTM in Mali werden pro Jahr betreut. Einige dieser Seminare werden als Familienseminare mit Kinderbetreuung angeboten.

Soldaten wünschen sich mehr gesellschaftliche Akzeptanz

Viele Einsatzsoldaten bestätigen, dass die Einsatznachbereitung zufriedenstellend ist. Allerdings wünschen sie sich mehr politische Unterstützung und vor allem gesellschaftliche Akzeptanz. Die Einsätze und die damit verbundenen Erlebnisse und Erfahrungen würden nach ihrer Einschätzung hier kaum thematisiert.

Pressemitteilung der Gebirgsjägerbrigade 23

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