Meeting der Bürgermeister

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v. links: Bürgermeister Holzner/Gemeinde Piding, Oberbürgermeister Dr. Lackner/Stadt Bad Reichenhall, Bürgermeister Hawlitschek/Gemeinde Bayerisch Gmain, Bürgermeister Enzinger/Gemeinde Anger, Bürgermeister Simon/Gemeinde Schneizlreuth

Bad Reichenhall - Wie geht es mit dem Tierheim in Bad Reichenhall weiter? Wie soll die "Nordumfahrung Piding" aussehen? Die Bürgermeister der Landkreismitte tagten hierzu:

Die Bürgermeister der Landkreismitte trafen sich im Rathaus Bayerisch Gmain zu einer Besprechung gemeindeübergreifender Themen.

Zunächst ging es nochmals um das Tierheim Bad Reichenhall. Aktuell steht die bereits vereinbarte Prüfung der Finanzlage des Tierschutzvereins an. Die fünf Kommunen sind sich darüber einig, dass sie den Tierschutz auch in Zukunft unterstützen, wenn sichergestellt ist, dass das Finanzgebaren des Tierschutzvereins solide und zukunftsfähig ist. Als zweites Thema besprach man die Internetversorgung im ländlichen Raum. Die fünf Bürgermeister sind froh, dass die bayerische Staatsregierung endlich eine effektive Förderung anbietet. Alle Kommunen beteiligen sich an einer landkreisweiten Studie. Diese hat unter anderem das Ziel zu klären, ob und wie die Landkreisgemeinden bei der Versorgung der Bürgerschaft mit schnellem Internet besser zusammenarbeiten können.

Zum Dritten haben die fünf Bürgermeister vereinbart, dass sie in Zukunft auch bei der Beschaffung kommunaler Fahrzeuge zusammenarbeiten. Dazu werde der Bedarf gemeindeintern geprüft und dann zwischen den Bürgermeistern abgestimmt. Durch eine möglicherweise gemeinsame Bestellung könnten deutliche Kosteneinsparungen realisiert werden.

Als Nächstes wandte man sich der Autobahn-Problematik zu. Insbesondere ging es um das Thema „Nordumfahrung Piding“, welche auch Auswirkungen auf die Gemeinde Anger und die Stadt Bad Reichenhall haben würde. Aktuell werden beide Varianten (Bestandsausbau und Nordumfahrung) von der Autobahndirektion durchgeplant. Voraussichtlich im Herbst werden die Lösungsvorschläge im Planungsdialog und in den betroffenen Gemeinden vorgestellt. Die Gemeinde Piding spricht sich nach wie vor für die Nordumfahrung aus, weil sie durch diese Vorteile für die zukünftige Ortsentwicklung sieht. Die Gemeinde Anger votiert gegen die Nordumfahrung, da sie zu einem nicht geringen Flächenverbrauch in Anger führt. Die Stadt Bad Reichenhall ist ebenfalls gegen die Nordumfahrung, da sie zwangsläufig einen Autobahnvollanschluss in Marzoll mit sich bringt und somit noch mehr Durchgangsverkehr im sogenannten „Kleinen Deutschen Eck“.

Am Ende der Sitzung freute man sich gemeinsam über die gute Gesprächsatmosphäre und vereinbarte eine neue Bürgermeisterrunde im Oktober im Rathaus Bad Reichenhall

Pressemitteilung Stadt Bad Reichenhall

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