Soldaten auf Skier: Training für Patrouille

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Trotz des milden Winters liegt genug Schnee für das Training.

Bad Reichenhall - Ein Großereignis gleich zum Jahresbeginn: Die Gebirgsjägerbrigade 23 will auch heuer bei der Internationalen Divisions-Skimeisterschaft ihre Belastbarkeit beweisen.

Mit der diesjährigen Internationalen Divisions-Skimeisterschaft (IDSM) steht bei der Gebirgsjägerbrigade 23 bereits zu Beginn des Jahres ein sportliches Großereignis ins Haus. Vom 23. bis 27. Februar werden die Soldaten der 10. Panzerdivision sowie nationale und internationale Gäste ihre körperliche Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit unter Beweis stellen.

Auch die Mannschaft des Stabes und der Stabs- und Fernmeldekompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 steckt mitten in den Vorbereitungen für die Wettkämpfe. Austragungsort der sportlichen Wettkämpfe ist der Große Arber im Bayerischen Wald. Nachdem die IDSM in den letzten zwei Jahren durch die Gebirgsjägerbrigade 23 ausgerichtet wurde, ist in diesem Jahr die Panzerbrigade 12 in Amberg am Zug.

Den Höhepunkt bei der Skimeisterschaft bildet die Militärpatrouille. Hierbei durchlaufen die militärischen Teams, bestehend aus sechs Soldaten aller Dienstgradgruppen, auf einer Strecke von etwa neun Kilometern verschiedene Stationen, wie Handgranatenzielwurf und Verwundetentransport, im Kampf um die Bestzeit.

Die Felle an den Ski sind nötig um das Zurückrutschen beim Aufstieg zu verhindern.

Angeführt durch den Kompaniechef der Stabs- und Fernmeldekompanie der Gebirgsjägerbrigade 23, Hauptmann Stefan Killian, bereitet sich das Team für die Militärpatrouille vor. Für Hauptmann Killian ist es bereits die zweite Teilnahme an der IDSM, im letzten Jahr ging er bei dem Skitourenwettkampf an den Start. Seine Erwartungen an die Teilnahme bei der diesjährigen Militärpatrouille fasst Hauptmann Killian so zusammen: „Für mich kommt es natürlich darauf an bestmöglich abzuschneiden, mein Schwerpunkt ist aber vor allem der Zusammenhalt der Mannschaft und das Auftreten als Team. Mir kommt es besonders darauf an, dass wir als Mannschaft loslaufen, zusammen bleiben und auch geschlossen ins Ziel kommen.“

Das Team der Gebirgsjägerbrigade 23 setzt sich aus den Soldaten des Stabes sowie der Stabs- und Fernmeldekompanie der Gebirgsjägerbrigade zusammen. Die sportbegeisterten Soldaten der Mannschaft stellen sich sowohl in ihrer Dienstzeit, als auch in ihrer Freizeit immer wieder neuen extremen Herausforderungen.

Nach einem kräftezehrenden Aufstieg folgt die schelle Abfahrt.

So hat Hauptmann Killian im letzten Jahr am Zugspitz Ultratrail teilgenommen, einem 100 Kilometer-Lauf mit 5500 Höhenmetern. Ein weiterer Soldat der Mannschaft nimmt an der herausfordernden Ausbildung zum Heeresbergführer teil. Diese sind Spezialisten im Hochgebirge und halten auch extremen Bedingungen im Gebirge stand.

Hauptmann Stefan Killian und Hauptmann Rainer Hauke nach einem anstrengenden Trainingstag am Götschen.

Für das weitere Training in den nächsten Wochen steht sowohl die körperliche Fitness, als auch das Üben der Abläufe bei den einzelnen Stationen auf dem Plan. Die Handgriffe müssen sitzen. Von den bisher eher schlechten Schneeverhältnissen lässt sich Hauptmann Killian wenig beeindrucken. Noch ist das Training am Götschen in Bischofswiesen unweit Bad Reichenhall möglich. Sollte dies nicht mehr der Fall sein, wird die Mannschaft ihre Kondition bei Bergläufen trainieren.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

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