Pressemitteilung Initiative Transitfreies Karlstein

Lärmaktionsplanung: Nur noch wenige Tage Zeit

Bad Reichenhall - Die Anwohner der Staatsstrasse 2101 haben noch Zeit bis zum kommenden Montag, 23.12, um an der 2. Phase Lärmaktionsplanung des Freistaates Bayern mitzumachen.

Die Thumseestrecke durch Karlstein und das Landschaftsschutzgebiet zählt zwischenzeitlich mit mehr als 8 Millionen Fahrzeugen zu den hoch belasteten Strecken des Landkreises. Für diese Straßen führt derzeit das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz die Aktionsplanung durch, bei der sich alle, die sich an der Strecke vom Lärm betroffen fühlen, im Internet mitmachen können.


In der Phase 1 haben sich die Karlsteiner so eifrig beteiligt, dass Reichenhall unter Bayerns Kommunen beinahe die meisten Beteiligten hatte. Das Ergebnis der vielen Vorschläge, die zur möglichen Lärmminderung gemacht wurden, ist lächerlich. Für unseren Talkessel wird als einzige Maßnahme gegen den Lärm das Kirchholztunnel genannt. Eben jene Maßnahme, die gerade der Leiter des Bauamtes Traunstein so bewertete, dass es, wenn überhaupt, vielleicht in 20 Jahren kommt. Trotzdem, in der zweiten Phase sollten wieder viele mitmachen.

Die Initiative "Transitfreies Karlstein" möchte viele Anwohner motivieren, mitzumachen und hat jetzt noch ein Infoblatt mit der Aufforderung "Machen Sie Schluss" in die Haushalte entlang der St 2101 und am Thumsee verteilt. Damit es im Umweltministerium deutlich wird, welcher Belastung die Karlsteiner mittlerweile ausgesetzt sind, wünscht sich das Karlsteiner Bündnis eine möglichst hohe Beteiligung.


Unter www.umgebungslaerm.bayern.de kann man nämlich seine Meinung sagen was man von der Bürgerbeteiligung der Staatsregierung hält. Und ab Frage 9 will die Staatsregierung wissen, ob wir Reichenhaller, Pidinger und Schneizlreuther die Lärm mindernden Maßnahmen aus der zentralen Lärmaktionsplanung als "zielführend" erachten. Immerhin, durch die angebotene Bürgerbeteiligung kann man der Staatsregierung die Meinung sagen, was man von ihren Plänen zur Entlastung lärmgeplagter Anwohner hält.

Pressemitteilung Initiative Transitfreies Karlstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Kommentare