Presseinformation Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Knöterichbekämpfung in der Saalachau

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Gemeinsame Knöterichbekämpfung in der Saalachau.

Bad Reichenhall - Entlang der Saalach im Gemeindegebiet Bad Reichenhall breitet sich der Japanische Staudenknöterich immer weiter aus.

Diese Pflanze ist für unsere Gegend nicht standorttypisch und verdrängt viele einheimische und konkurrenzschwächere Arten. In einem gemeinsamen Projekt vonWasserwirtschaftsamt Traunstein, Bund Naturschutz und der Jonathan Soziale Arbeit GmbH soll nun diese unerwünschte Pflanze bekämpft werden.


In einer ersten Arbeitsaktion wurde nun vergangenen Freitag begonnen, Nester des Japanischen Knöterichs zu bearbeiten. Drei Jugendliche mit zwei Betreuerinnen packten gemeinsam an und leisteten hier wertvolle gemeinnützige Arbeit. Unterstützt wurden sie von Frau Monika Wölfel vom Bund Naturschutz und Herrn Stefan Hollrieder vom Wasserwirtschaftsamte Traunstein. Die Jonathan Soziale Arbeit GmbH ist ein privater, gemeinnütziger und konfessionell ungebundener freier Träger der Jugendhilfe, in dessen Fokus in erster Linie Kinder, Jugendliche und Familien stehen, die im Rahmen der Sozialgesetzgebung Anspruch auf Hilfe haben. Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein verwaltet das Grundstück der Saalachau und ist für die Unterhaltung zuständig.

Aufgrund der sehr starken Verwurzelung älterer Bestände ist ein vollständiges Ausreißen auf Anhieb kaum möglich. Regelmäßiges Mähen oder Abreißen der Stängel schwächt den Knöterich jedoch mit der Zeit zunehmend, sodass auf diese Weise Bestände häufig erfolgreich zurückgedrängt werden können.Junge Pflanzen können oft noch sehr leicht ausgerissen werden, bevor sie starke Erdsprossen bilden. Die Pflanzenteile wurden in Säcke verpackt. Die fachgerechte Beseitigung des Materials übernimmt die Flussmeisterstelle Piding. Eine Kompostierung des entnommenen Materials ist nicht möglich, da die Samen im Kompost erhalten bleiben und dadurch eine weitere Verbreitung des Knöterichs begünstigt wird. Somit bleibt nur der Weg das Material zu trocknen und anschließend zu verbrennen. Das Projekt ist längerfristig ausgelegt und soll bei Erfolg weitergeführt werden.

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