Gemeinsam für die Umwelt in Bad Reichenhall

"Es ist mir ein Herzensanliegen“ - Kaniber pflanzt den Baum des Jahres

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Das Bild zeigt die Ministerin nach der Pflanzung des "Baum des Jahres", einer Robinie.

Bad Reichenhall - Am Donnerstag, 18. Juni, hat Forstministerin Michaela Kaniber gemeinsam mit Oberbürgermeister Christoph Lung und den Schülern der örtlichen Mittelschule im Karlspark den Baum des Jahres gepflanzt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Bäume erzeugten beim Wachsen den lebensnotwendigen Sauerstoff, indem sie der Luft das schädliche Treibhausgas Kohlenstoffdioxid entziehen und den Kohlenstoff langfristig in ihrem Holz speichern. "Es ist mir ein Herzensanliegen, der jungen Generation den unschätzbaren Wert unserer Bäume und Wälder zu vermitteln. Gerade in Zeiten des Klimawandels sind sie als ,grüne Lunge' für die Menschen und die Umwelt unverzichtbar", sagte Kaniber.

Die Robinie (Robinia pseudoacacia), auch Scheinakazie genannt, ist gerade in Zeiten des Klimawandels eine viel versprechende Baumart. Sie ist besonders widerstandsfähig gegenüber Hitze und Trockenheit. Ihr Holz ist zudem zäh und witterungsbeständig und damit bestens für die Verwendung im Außenbereich, etwa für Spielplatzgeräte, geeignet. Die Blüten der Robinie sind eine begehrte Bienenweide, der sogenannte Akazienhonig ist eine Delikatesse.


Auch als Stadtbaum trägt die Robinie vielerorts zur Lebensqualität bei. Außerdem kommt sie mit Salz, Luftschadstoffen und schwierigen Bodenverhältnissen gut zurecht. Ihre enorme Wuchskraft kann mancherorts, bedrohlich werden, zum Beispiel für Magerrasen. An solchen Standorten sollte sie besser nicht gepflanzt werden. Die Robinie ist mittlerweile der 32. "Baum des Jahres", der jährlich von der gleichnamigen Stiftung ausgerufen wird.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

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