Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

Hoher Besuch aus Berlin bei den Gebirgsjägern

+
Generalleutnant Badia (r.) und Brigadegeneral Sembritzki (M.) verlegen in einem GTK Boxer zur Talstation der Seilbahn der Reiteralpe.

Bad Reichenhall - Am 16. Juli besuchte der Abteilungsleiter Planung des Bundesministeriums der Verteidigung, Generalleutnant Christian Badia, die Gebirgsjägerbrigade 23 "Bayern".

Am 16. Juli besuchte der Abteilungsleiter Planung des Bundesministeriums der Verteidigung, Generalleutnant Christian Badia, die Gebirgsjägerbrigade 23 "Bayern". Ziel des Besuchs war, die Gebirgsjäger und ihre besonderen Fähigkeiten kennenzulernen.

Vertiefung der deutsch-österreichischen Zusammenarbeit geplant

Um im besonderen Fähigkeitsprofil der Gebirgstruppe oberhalb der Kompanieebene üben zu können, soll der österreichische Hochgebirgsübungsplatz Lizum/Walchen, als Ergänzung zum deutschen Hochgebirgsübungsplatz Reiteralpe weiter modernisiert werden. Die Größe, Gegebenheiten und Lage des Tiroler Übungsplatzes erlauben es, einen verstärkten Gefechtsverband der Gebirgsjäger im scharfen Schuss üben zu lassen. Generalleutnant Badia besuchte im Vorfeld die Gebirgsjägerbrigade 23, um sich hierzu in die Besonderheiten der Truppe und der eingeschränkten Übungsmöglichkeiten auf dem Gebirgsübungsplatz Reiteralpe einweisen zu lassen. Zeitnah wird er auch dem österreichischen Hochgebirgsübungsplatz Lizum/Walchen gemeinsam mit österreichischen Generälen einen Besuch abstatten.

Besuch der Reiteralpe 

Von der Hochstaufen-Kaserne aus fuhr Generalleutnant Badia zusammen mit dem Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Jared Sembritzki, in einem Gefechtsfahrzeug vom Typ "Boxer" des Gebirgsjägerbataillons 231 zur Talstation der Seilbahn in Oberjettenberg. Dort begrüßte der Leiter der Wehrtechnischen Dienststelle 52, Torsten Lindner, die beiden Generale und begleitete sie in der Seilbahn auf die Reiteralpe. Auf dem Hochplateau wurde Generalleutnant Badia in das Gelände und die taktische Lage der Übung "Berglöwe", sowie in die Übungsmöglichkeiten der Gebirgsjägerbrigade auf dem Truppenübungsplatz Reiteralpe eingewiesen. Brigadegeneral Sembritzki hielt im Anschluss einen kurzen Vortrag zur aktuellen Lage der Gebirgsjägerbrigade 23.

Besonderheiten der Ausbildung von Gebirgssoldaten 

Nach dem Vortrag zeigten Soldaten des Einsatz- und Ausbildungszentrums für Tragtierwesen 230 ihr Aufgabenspektrum. Dabei konnte sich der Generalleutnant ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Maultiere und Haflinger machen. Nachdem ein Feldschmied seine Tätigkeiten vorgestellt hatte, ließ es sich General Badia nicht nehmen, seine eigenen Fertigkeiten mit Hammer und Schmiedezange erfolgreich auszuprobieren. Abschließend führten Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 die Besonderheiten der Gebirgsrettung vor. Nach einem simulierten Absturz in der Felswand bargen die Gebirgsjäger den verletzten Kameraden und versorgten ihn anschließend. Mit speziellen Abseiltechniken und dem Transport von Material am Fels demonstrierten die Soldaten ihr Können.

Ausbildungszentrum für Gebirgskampf geplant 

Um für aktuelle und kommende Einsätze die Truppe noch besser vorbereiten zu können, sollen weitere Übungsmöglichkeiten geschaffen werden. Der Übungsplatz Lizum/Walchen bietet dafür ideale Bedingungen. Generalleutnant Badia betonte, dass die Planung des Aufbaus eines modernen und leistungsfähigen deutsch-österreichischen Ausbildungszentrums für Gebirgskampf sehr weit vorangeschritten sei und erste konkrete Schritte voraussichtlich 2021 zu erwarten seien.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

Zurück zur Übersicht: Bad Reichenhall

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT