Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner zu Besuch beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) Bad Reichenhall

Projekte und Brennpunkte

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Dr. Herbert Lackner (Mitte) mit Dienststellenleiter Alfons Lermer (2. v. l.) und den Bereichsleitern Christian Angerer, Eva Dietl und Michael Leutner (v. l).

Bad Reichenhall - Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner stattete kürzlich dem Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) Bad Reichenhall einen Besuch ab, um sich ein aktuelles Bild über die Aufgaben der Dienststelle zu verschaffen.

Der Dienststellenleiter, Regierungsoberamtsrat Alfons Lermer, informierte anhand eines Vortrages und im Gespräch zusammen mit den Bereichsleitern Regierungsamtsrätin Eva Dietl (Personalmanagement), Regierungsamtsrat Christian Angerer (Finanzen und Interne Dienste) und Regierungsamtmann Michael Leutner (stellvertretender Bereichsleiter Facility Management) über aktuelle Projekte und Brennpunkte der Dienststelle.

BwDLZ und Bundeswehr als wichtiger Arbeitgeber

Dr. Lackner betonte, dass die Bundeswehr für die Stadt Bad Reichenhall mit ihren rund 18.000 Einwohnern ein wichtiger Arbeitgeber sei – allein das BwDLZ mit derzeit 222 Beschäftigten, die Truppe sogar mit 2.200 Soldaten.

Als Ausbildungsbetrieb leistet auch das BwDLZ seinen Beitrag für die Region; derzeit sechs Verwaltungsfachangestellte, ein Schreiner, eine Fachkraft für Kreislauf-/Abfallwirtschaft und neun Beamtenanwärter erlernen beim BwDLZ ihren Beruf.

Angespannte Wohnungssituation

Auch für Bundeswehrangehörige steigt der Bedarf an familiengerechtem und vor allem bezahlbarem Wohnraum. Die Lage auf dem privaten Wohnungsmarkt in und um Bad Reichenhall ist jedoch – vor allem durch die große Attraktivität der Region, die Nähe zu Salzburg sowie durch den Aufwuchs der Bundespolizei im benachbarten Freilassing – als angespannt zu bezeichnen.

Durch die Lage der Stadt im Reichenhaller Talkessel, umrahmt von Staufen, Fuderheuberg, Zwiesel und dem Untersbergmassiv, steht Platz für neuen Wohnraum nur begrenzt zur Verfügung. Dr. Lackner erläuterte in diesem Zusammenhang zwei neue kommunale Bauprojekte, die mittelfristig zu Verbesserungen führen sollten.

Hohe Investitionen am Standort geplant

Erfreut zeigte sich der Oberbürgermeister über das für die kommenden fünf Jahre fest geplante Investitionsvolumen für Baumaßnahmen in der Hochstaufenkaserne von mindestens 30.000.000 Euro. Beim Bau von Unterkünften, Lagerstätten und Fahrzeughallen bleibe zu hoffen, dass dies auch und vor allem der örtlichen Wirtschaft zugutekomme.

Vernetzung im Haus der Betreuung

Immer wichtiger in Zeiten von Auslandseinsätzen und damit verbundenen Belastungen wird die Arbeit des Sozialdienstes. Dieser wird bei Bedarf in den Themenfeldern Sozialarbeit und Sozialberatung für Bundeswehrangehörige unterstützend tätig.

Bereits Ende 2016 wurde in Anwesenheit des Oberbürgermeisters in der Hochstaufenkaserne das Haus der Betreuung eröffnet. Hier wirken die verschiedenen sozialen Einrichtungen der Bundeswehr – Familienbetreuungszentrum, Militärseelsorge und Truppenpsychologen auf militärischer sowie der Sozialdienst auf ziviler Seite – eng vernetzt zusammen.

Der Standort Bad Reichenhall ist damit einer der Vorreiter in Deutschland, was gerade in Zeiten der Auslandseinsätze für die daheim gebliebenen Familien und die Einsatz-Rückkehrer ein echter Gewinn ist.

Zum Abschluss seines Besuches trug sich das Stadtoberhaupt in das Gästebuch des BwDLZ Bad Reichenhall ein und dankte allen Beteiligten für den angenehmen und äußerst informativen Vormittag. Alle Anwesenden waren sich einig, dass derartige Treffen künftig regelmäßig stattfinden sollten.

Pressemitteilung Stadt Bad Reichenhall

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