Vorbereitung der Gebirgsjägerbataillon 231

Gebirgsjäger im Trainingsfieber

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Der Verwundetentransport bergauf fordert den Reichenhaller Gebirgsjäger alles ab.

Bad Reichenhall - Tourenskilaufen, Handgranatenwerfen, Schießen, Verwundetentransport - Die Gebirgsjäger bereiten sich auf die Internationalen Divisionsskimeisterschaften vor.

Seit Mitte Januar bereiten sich die Soldaten des Mannschaftskaders des Gebirgsjägerbataillons 231 auf die bevorstehenden Internationalen Divisionsskimeisterschaften vor. Mit einem der kleinsten Kader von nur 10 Gebirgsjägern wollen sie in allen Disziplinen zwischen dem 10. und 14. März an den Start gehen.

 „Stellung! Fünf Schuss Einzelfeuer – auf erkannte Ziele, Feuer frei!“  ruft der Führer der Militärpatrouille, Oberleutnant Bernhard Adden, als seine sechsköpfige Mannschaft nach mehreren Kilometern Skimarsch den Schießstand auf dem Silberg bei Bischofswiesen erreicht. Die Militärpatrouille ist die Königsdisziplin, bei der am 13. März 22 Teams aus sechs Nationen im Rahmen der diesjährigen Internationalen Divisionsskimeisterschaften in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding gegeneinander antreten werden. 

Neben zehn Kilometern auf Tourenskiern müssen die Gebirgsjäger bei der Militärpatrouille beim Handgranatenwerfen, Schießen und bei einem Verwundetentransport mit einem Rettungsschlitten ihr Können und ihre Durchhaltefähigkeit unter Beweis stellen.

 „Sich im Rennen motivieren zu können und das Tempo gemeinsam zu gestalten“ sind für den Oberleutnant Adden dabei die wichtigsten Voraussetzungen zum Erfolg.

Dafür üben die Wettkämpfer des Gebirgsjägerbataillon 231 seit Oktober fast täglich im Einzeltraining. Mitte Januar wurde das Team für die Militärpatrouille vom erfahrenen Heeresbergführer Hauptfeldwebel Alexander Elste zusammengestellt, nachdem er Anfang Januar aus dem Auslandseinsatz zurückgekehrt war. Als Trainer und Teilnehmer weiß Hauptfeldwebel Elste genau, worauf es in der verbleibenden kurzen Vorbereitungszeit auf den Wettkampf ankommt: „Aus sechs starken Einzelläufern, die aus unterschiedlichen Leistungsklassen stammen, muss ein Team geformt und die Ablaufeffizienz an den verschiedenen Stationen gesteigert werden.“

Für die Gebirgsjäger steht deshalb neben wöchentlichen Schießübungen das tägliche gemeinsame Lauftraining, Auf- und Abbau des Schlittens für den Verwundetentransport und Fellwechsel auf dem Programm. Die größte Schwierigkeit besteht für das Team darin, gemeinsame Trainingszeiten für die gesamte Mannschaft zu finden. Einzelne Soldaten traninieren nämlich im Spitzensport und

müssen bei weiteren Wettkämpfen antreten, wie zum Beispiel bei den deutschen und europäischen Meisterschaften im Skibergsteigen.
Obwohl Hauptfeldwebel Elste nur 10 Soldaten in seinem Team hat, will er mit ihnen für das Gebirgsjägerbataillon 231 auch in allen anderen Disziplinen der Internationalen Divisionsskimeisterschaften starten. Neben der Militärpatrouille werden ab dem 10. März in Ruhpolding und am Götschen bei Bischofswiesen eine Biathlonstaffel, Alpinlauf und der Skitourenberglauf ausgetragen.

Pressenmitteilung Gebirgsjägerbataillon 231 Bad Reichenhall

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