Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

Generalbundesanwaltschaft besucht Gebirgsjäger

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Brigadegeneral Jared Sembritzki (l.) erklärt Generalbundesanwalt Dr. Frank (m.) die Standardwaffe der Bundeswehr, das G36.

Bad Reichenhall - Peter Frank, Generalbundesanwalt am Bundesgerichtshof, und 30 seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, informieren sich auf einer Seminarfahrt über die Fähigkeiten der Bundeswehr.

Am 8. Mai machten sie dabei Halt in Bad Reichenhall, um die Besonderheiten der Gebirgsjägerbrigade 23 "BAYERN" kennenzulernen. Der Kommandeur, Brigadegeneral Jared Sembritzki, begrüßte Dr. Frank und seine Mitarbeiter am Kasernentor. Noch vor Betreten der Kaserne fand der Brigadegeneral einleitende Worte zur NS-Symbolik des denkmalgeschützten Freskos und steinernen Adlers am Wachgebäude: "Wir verstehen das als Mahnung, den hohen Stellenwert unserer Freiheit und demokratischen Verfassung zu erkennen. Geschichte ist nicht zwingend Tradition und als Gebirgsjäger der Bundeswehr können wir stolz auf 60 Jahre eigener Tradition zurückblicken." Fresko und Adler werden seit 2012 durch eine Informationstafel am Eingang der Hochstaufen-Kaserne eingeordnet, sind aber immer Anstoß für öffentliche Kritik. Auch seine Behörde sei 1950 nicht vom Himmel gefallen, so Generalbundesanwalt Dr. Frank, und habe entsprechende Aufarbeitung der NS-Vergangenheit zu leisten gehabt.

Ausstellung zur Geschichte der Gebirgsjäger

In der Regionalausstellung der Gebirgsjägerbrigade konnten sich die Gäste ein Bild der Geschichte der Gebirgstruppe der Bundeswehr machen. Seit über 25 Jahren sind Soldatinnen und Soldaten der Brigade in Einsätzen und leisten derzeit in nahezu allen Einsatzgebieten aber hauptsächlich in Mali ihren Dienst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Generalbundesanwalt begleiteten, sind v.a. auch für die Bearbeitung der Auslandseinsätze der Bundeswehr zuständig. Brigadegeneral Sembritzki liegt vor allem die Darstellung des "Observation Post North", einem ehemaligen Außenposten der Bundeswehr in Afghanistan, am Herzen - er war dort in einer entscheidenden Phase als Bataillonskommandeur selbst im Einsatz: „Damals hieß es für die Soldaten auch rechtlich 'ihr dürft kämpfen'. Das war so etwas wie ein Zeitenwandel".

Einsatzraum Hochgebirge Die Spezialität der Gebirgsjäger durften die Gäste zum Abschluss am eigenen Leib erfahren: Auf dem höchstgelegenen Truppenübungsplatz der Bundeswehr - der Reiteralpe - ging es mit Schneeschuhen durch bis zu zwei Meter hohen Schnee bis zu einer Hütte, wo der gemeinsame Tag mit Essen und einem Briefing über die Lage der Brigade ausklang.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

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