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Bundeswehr-Hubschrauber in Mali abgestürzt

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Halbzeit bei Ausbildungsmission in der Mongolei

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Bad Reichenhall - Zur Halbzeit der Ausbildungsmission in der Mongolei besuchte der Kommandeur der Reichenhaller Jäger seine 6500 Kilometer entfernten Soldaten.

Zum Bergfest kam der Kommandeur mit guten Nachrichten: der Rückflug findet planmäßig statt. Dass die Reise zwischen Deutschland und der Mongolei für Soldaten keineswegs reibungslos funktioniert, merkte man beim Start der vierwöchigen Ausbildungsmission. Der Transport von 50t Material über die große Entfernung mit Zwischenstopp in Russland gestaltete sich als Herausforderung: das Material kam verspätet an - die Ausbildung wurde kurzer Hand umgestellt.

„Bergfest“ feierten die Soldaten, weil die Zeit des Ausbildungskontingents zur Hälfte rum ist. Aber an die Rückreise denkt noch keiner -sie wollen nun zum Endspurt ansetzen. Denn alle arbeiten hart für das Ziel, die Soldaten der mongolischen Armee so gut wie möglich auszubilden. Davon konnte sich der Kommandeur Oberstleutnant Hesse nun selbst überzeugen. Unter welche klimatischen Bedingungen hier ausgebildet wird, wurde ihm bereits bei der dreistündigen Anreise bewusst: Regen, Schnee, Sturm und Sonnenschein wechselten sich in schneller Folge ab. „So etwas haben selbst erfahrene Gebirgsjäger noch nicht erlebt.“, bestätigt Major Klötzner - er ist der Führer des Ausbildungs- und Unterstützungsverbandes vor Ort.

Das wechselhafte Wetter ist jedoch kein Problem für seine Soldaten. Sie freuen sich über gute Rahmenbedingungen, wie beispielweise die bereitgestellten Unterkünfte in der Kaserne. Für das leibliche Wohl wird durch eigene Feldköchegesorgt. Im Vorfeld haben die Reichenhaller Jager selbst auch an die Unterhaltung gedacht und so kann allen Soldaten in der weitläufigen Landschaft der mongolischen Tundra als besondere Annehmlichkeit unter anderem W-LAN zur Verfügung gestellt werden. Die Ruhephase vor allem am Wochenende nehmen die Jager gerne an. „Jeder Tag ist fast komplett mit Ausbildungen durchgeplant“, berichtet der Kommandeur „die Ausbilder sind sehr motiviert und treffen auf wissbegierige mongolische Soldaten“.

Am Wochenende werden sie in die nahegelegene Hauptstadt untergebracht, wo die europäischen Gäste die Gelegenheiten nutzen, Land und Leute besser kennenzulernen. Ein besonderer Reiz wie Oberstleutnant Hesse findet, „dadurch grenzt sich dieser Einsatz sehr deutlich von den anderen im Ausland ab. Nebenbei findet ein Wissens- und Erfahrungsaustausch in beide Richtungen statt, der die Männer nochmal zusätzlich motiviert und ihnen das zunächst unbekannte Volk näherbringt.“ Gute Laune können alle gut gebrauchen. Im jetzt folgenden Endspurt nutzen die deutschen Ausbilder zusätzlich auch die Nacht, soll doch auch hier die Bewachung und Sicherung von Objekten trainiert werden. Außerdem haben Sie sich eine mehrtägige Übung ausgedacht, in der alle Ausbildungsabschnitte noch einmal wiederholt werden. Dass die mongolischen Soldaten diese Übung erfolgreich meistern werden, daran hat Oberstleutnant Hesse bei der guten Ausbildung keinen Zweifel.

Die Mongolei stellt jährlich ein Kontingent innerhalb der ISAF-Schutztruppe. Seit 2012 bilden deutsche Soldaten pro Jahr in zwei Durchgängen diese mongolische Einsatzsoldaten an deutschen Waffen undGeräten aus - mit dem diese auch in Afghanistan arbeiten -und führen einsatzvorbereitende Ausbildungen durch. Das aktuelle Ausbildungskontingent bestehend aus 45 Reichenhaller Jagernund wird noch bis Ende Mai andauern.

Pressemeldung des Gebirgsjägerbataillons 231

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