Pressemitteilung Kur-GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain

Gäste- und Übernachtungsrückgang in Bad Reichenhall

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Die Gästebilanz 2019 der Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain zeigt ein Minus.

Bad Reichenhall - Die Gästebilanz 2019 der Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain zeigt ein Minus.

Die Gästebilanz 2019 der Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain zeigt ein Minus. Die Aufzeichnungen melden 193.386 Gäste, somit 4,74 Prozent weniger Gäste als im Jahr 2018 (203.013). Die Übernachtungen sanken im Vergleich um 2,96 Prozent von 987.593 auf 958.326 . Der Rückgang ist verbunden mit dem Neubau des Luisenbads und auch mit dem schneereichen Winter des letzten Jahres. Ein Drittel des Übernachtungsrückgangs fällt allein auf Januar und Februar 2019. Trotz des Rückgangs im Jahr 2019 kann die Geschäftsführung der Bayerischen Staatsbad Kur-GmbH das drittbeste Gesamtergebnis in den vergangenen 10 Jahren verzeichnen. Der Trend zu Kurzzeitaufenthalten geht weiter, obgleich ein leichter Anstieg der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer feststellbar ist.


Bayerisch Gmain 

In Bayerisch Gmain ist der Rückgang nicht so hoch, als in den anderen Ortsteilen bei den Gästeankünften. Hier sanken die Ankünfte von 35.016 auf 34.831 und damit nur um 0,53 Prozent. Bad Reichenhall verlor bei den Gästeankünften um 4,99 (+3,24) Prozent, Karlstein sogar -10,38 (+4,97) Prozent. Allerdings sei erwähnt, dass die Schließung der Karlsteiner Stuben einen wesentlichen Anteil am Minus in der Gästestatistik in Karlstein hat. Die Gästeankünfte in Marzoll sanken nochmals um 5,15 Prozent.

Ein Drittel der Übernachtungen in Kurkliniken 

Die Gäste in den Kurkliniken verursachen einen minimalen Rückgang von -0,24 Prozent von 14.853 im Vorjahr auf 14.818. Der Anteil der Klinikgäste an der Gesamt-Gästezahl betrug 7,66 Prozent (Vorjahr: 7,32 Prozent). Der Anteil der Übernachtungen in Kurkliniken zur Gesamtanzahl stieg auf 34,37 Prozent. In den Kurkliniken blieben die Gäste rund 22,23 Tage (im Vorjahr 22,02). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer insgesamt ohne Kliniken lag bei 3,52 Tagen (3,51), mit Kliniken bei 4,96 Tagen (4,86) Das Durchschnittsalter der Gäste in den Kliniken liegt bei rund 61 Jahren, im Bereich der Hotellerie, Privatvermieter und Ferienwohnungen bei rund 49 Jahren.


Weniger Betten in Hotels 

Insgesamt reduzierte sich die 2019 zur Verfügung stehende Bettenzahl in Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain um 155 Betten in den Bereichen Pensionen und Hotel/Garni. Waren es 2018 noch gesamt 4.876, so konnten die Gäste 2019 nur noch 4.721 Betten in Anspruch nehmen. Die durchschnittliche Bettenauslastung stieg jedoch auf 55,61 Prozent. Mit dem Neubau Parkhotel Luisenbad hat Bad Reichenhall derzeit einen Bettenrückgang von 120 Betten und der Schließung von Karlsteinerstuben einen Rückgang von 60 Betten zu verzeichnen. In den Kliniken blieb die Zahl mit 1.075 Betten stabil. Die steten Modernisierungen in den Familienbetrieben und die geplanten Neubauten in den nächsten Jahren werden die Bettenzahl der Hotellerie wieder erhöhen und die Attraktivität der gesamten Destination steigern.

Ganzjährig attraktiv 

Die Statistik zeigt einen Pluspunkt in punkto langjähriger Strategie: Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain wird als vitalisierende Gesundheits- und Urlaubsdestination schrittweise auch in den ruhigeren Monaten zum Jahresanfang und Jahresende immer attraktiver: 23,2 Prozent der Übernachtungen entfallen auf die Monate November bis Februar, obwohl die stärksten Einbrüche sich aktuell in den Wintermonaten Januar und Februar ereigneten. Durchschnittlich 11 Prozent weniger Gäste kamen aufgrund der großen Schneemengen und den damit verbundenen negativen Publikationen in den Medien. Ein Anstieg um 10,8 Prozenten bei den Gäste konnte 2019 nur im April verzeichnet werden. Trotz sinkender Zahlen war der Juli wieder der besucherstärkste Monat mit 22.047 Ankünften (23.948)

Beliebt in Deutschland 

Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain ist attraktiv für deutsche Urlauber – auch das passt zum eher kürzeren Wohlfühlurlaub und Klinikaufenthalt. Die Deutschen machten 81,0 Prozent der Gäste aus. Davon sind 37,33 Prozent aus Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit je 6,49 Prozent. Stärkstes ausländisches Gästeland ist nach wie vor Österreich mit 6.390 (7.046). Platz 2 bestätigte Großbritannien mit 3.225 (4.280). Platz 3 im Ranking belegte diesmal Rumänien mit 2.953 vor Schweiz 2.644 und der Volksrepublik China mit 2.402 Gästen. Danach reihten sich die Niederlande 1.836, Tschechien 1.512 Ungarn 1.344 und Italien mit 1.145 Gästen. Die meisten außereuropäischen Gäste kamen nach China aus den USA mit 1.537.

Pressemitteilung Kur-GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain

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