Neues aus dem Stadtrat Bad Reichenhall

Wer finanziert das Mehrgenerationenhaus?

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Mehrgenerationenhaus Bad Reichenhall
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Seit 2016 hat eine Arbeitsgemeinschaft Räumlichkeiten in Bad Reichenhall angemietet, die den Grundstein für ein Mehrgenerationenhaus legen sollen. Aber wie wird das ganze finanziert?

Seit 2016 hat eine Arbeitsgemeinschaft Räumlichkeiten in Bad Reichenhall angemietet, die den Grundstein für ein Mehrgenerationenhaus legen sollen. Zu dieser Arbeitsgemeinschaft gehören der BRK, der Kreisverband BGKL, die Caritas, die Malteser, die AWO, der Ortsverein Bad Reichenhall e.V., die Evangelische Kirchengemeinde, die katholische Stadtkirche Bad Reichenhall sowie engagierte Einzelpersonen. 

Die Finanzierung erfolgte bisher durch Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sowie durch Spenden. Bis Mitte 2017 gilt das Projekt als finanziell abgesichert. Die personelle Betreuung erfolgt zum überwiegenden Teil durch ehrenamtliches Personal.

Antrag an die Stadt Bad Reichenhall 

Die Arbeitsgemeinschaft hat die Stadt Bad Reichenhall darum gebeten die Trägerschaft für dieses Projekt zu übernehmen und parallel zugesichert, sich weiterhin umfassend ehrenamtlich einzubringen. Außerdem hat das Caritaszentnrum Bad Reichenhall im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft eine Förderschaft für das Jahr 2017 in Höhe von 21.000 Euro beantragt.

Diese Kosten basieren auf den laufenden Gesamtkosten in Höhe von rund 25.000 Euro sowie auf Kosten für die Erstausstattung, die sich ebenfalls auf rund 25.000 Euro belaufen. Bisher liegen Spendenzusagen in Höhe von weiteren rund 12.000 vor, weitere Zuwendungen sind beantragt, bzw. werden erwartet.

So entscheidet der Stadtrat 

Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung die Gewährung eines Zuschusses in Höhe von 21.000 Euro für das Jahr 2017 abgelehnt. Auch eine jährliche Förderung für die Jahre ab 2018 in Höhe von je 50.000 Euro sowie die Übernahme der Trägerschaft können derzeit nicht in Aussicht gestellt werden. Beschlossen wurde, im Falle einer Zuwendung von dritter Seite einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 24.000 € aus dem Posch-Fonds zu gewähren. 

Dieser würde aufgeteilt auf drei jährliche Raten in Höhe von jeweils 8000 Euro. Basis für eine Förderung in dieser Höhe sind jährliche Gesamtkosten in Höhe von mindestens 50.000 Euro

Außerdem erklärt sich der Stadtrat bereit, nach Ablauf von drei Jahren erneut zu prüfen, ob die weitere Finanzierung des Projektes aus Haushaltsmitteln der Stadt fortgeführt werden kann. Diese kann allerdings nur unter Einbeziehung von Fördermitteln von dritter Seite geschehen. 

Die Verwaltung wurde daraufhin beauftragt eine entsprechende Erklärung abzugeben.

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