Auf Schießplatz bei Bad Reichenhall

Schwelbrand entstand in Kunststoff-Kugelfang

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Die Feuerwehr bei Löscharbeiten.

Bad Reichenhall - Hoher Sachschaden entstand am Donnerstag bei einem Brand an der Freiluftschießanlage Nesselgraben. Nach ersten Erkenntnissen entwickelte sich das Feuer im Bereich des Kunststoff-Kugelfanges. *Neu: Bilder*

UPDATE, 17.30 Uhr: Pressemitteilung der Gebirgsjäger

In der Standort-Schießanlage Nesselgraben des Bundeswehrstandortes Bad Reichenhall kam es am Donnerstag, 18. Mai 2017, zu einem Brand, bei dem erheblicher Sachschaden entstand. Personen kamen bei dem Schwelbrand, der sich zum offenen Feuer entwickelte, nicht zu Schaden.

Gegen 5.50 Uhr verständigten Anwohner die Polizei sowie Feuerwehr und informierten über starke Rauchentwicklung an der Schießanlage. Feuerwehrkräfte der Region nahmen darauf innerhalb kurzer Zeit die Löscharbeiten in Angriff und brachten das Feuer unter Kontrolle. Vor Ort im Einsatz waren neben den Feuerwehrkräften auch Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall, Mitarbeiter des zuständigen Hochbau- und Wasserwirtschaftsamtes sowie Soldaten des Standortes Bad Reichenhall. 

Nach ersten Erkenntnissen entwickelte sich das Feuer im Bereich eines Kunststoff-Kugelfanges. Nach Aussage des zuständigen Stadtbrandinspektors der Feuerwehr von Bad Reichenhall, Andreas Gabriel, hätte zu keinem Zeitpunkt Waldbrandgefahr bestanden und es hätten sich durch die Löscharbeiten keine Umweltgefahren ergeben. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

UPDATE, 12.58 Uhr: Schaden im sechsstelligen Bereich

Gegen 6 Uhr verständigten Anwohner die Polizei und Feuerwehr und informierten über starke Rauchentwicklung an der offenen Standort-Schießanlage Thumsee/Nesselgraben. Feuerwehrkräfte der Region nahmen innerhalb kurzer Zeit die Löscharbeiten in Angriff. Offenbar war über Nacht in einem Kunststoff- oder Gummi-Kugelfang der unter Bundeswehrverwaltung stehenden Schießanlage ein Schwelbrand entstanden, der sich letztendlich zu einem offenen Feuer entwickelte.

Vor Ort im Einsatz waren neben den vielen Feuerwehrkräften auch Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall, Soldaten des Standortes Bad Reichenhall, und Mitarbeiter des zuständigen Hochbau- und Wasserwirtschaftsamtes. Deren Begutachtung ergab, dass sich auch durch die Löscharbeiten keine Umweltgefahren ergeben haben.

Bilder: Schwelbrand sorgt für starken Rauch

Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen. Fest steht, dass ein sehr hoher Sachschaden an Baustrukturen entstanden ist, derzeit geht man von einer hohen sechsstelligen Schadenssumme aus. Wie die Ermittlungen zudem ergaben, hatten am Vortag des Brandes Wartungsarbeiten an dem Kugelfang durch eine Fachfirma stattgefunden.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung, 7.22 Uhr:

Nach Abklärung vor Ort wurde zeitnah festgestellt, dass am dortigen Bundeswehrschießplatz Kunststoffgranulat zu brennen begann. Nach ersten Schätzungen dürfte mit erheblichem Sachschaden zu rechnen sein. Die Löscharbeiten dauern zur Zeit noch an.

Zur Ermittlung der Brandursache bzw. der Höhe des Schadensausmaßes hat die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die Sachbearbeitung übernommen.

Pressemeldung Polizei Bad Reichenhall

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