Erfolgreicher Tourismus für die Alpenstadt

Die meisten Übernachtungen seit 15 Jahren

Bad Reichenhall - Die Hotels bescheren der Alpenstadt hervorragende Zahlen. Aus dem Besucherplus von 6,3 Prozent ergibt sich die drittbeste Bettenauslastung seit Beginn der Aufzeihnung.

Die Erfolgsgeschichte des Bayerischen Staatsbads Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain geht weiter: Die Gästeankünfte stiegen 2017 das sechste Mal in Folge. 194.302 Ankünfte waren es, die bereits hervorragende Zahl von 182.736 Gästen aus dem Vorjahr erhöhte sich nochmals um 6,33 Prozent. 

Die Übernachtungen stiegen im Vergleich zu 2016 um 2,84 Prozent von 948.288 auf 975.196. Das ist die höchste Zahl an Übernachtungen seit 15 Jahren und rund 100.000 Übernachtungen mehr als 2011. Geschäftsführerin der Kur-GmbH Gabriella Squarra: "Besonders freut mich, dass unsere hochwertigen Hotels dieses Wachstum verantworten. Das bedeutet: Unser Qualitäts- Angebot zu Gesundheit, Natur und Kultur spricht Gäste an, die dafür entsprechend zahlen." 

130.089 Gäste verbrachten 2017 429.562 Nächte in den 24 Kurhotels und Hotels im Staatsbad, das sind 66,95 aller Gäste und 44,04 Prozent aller Übernachtungen. Das istumso bemerkenswerter, da die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Vergleich zu den Kurkliniken mit 22,65 Tagen nur 3,64 Tage beträgt.

Geschäftsführerin Gabriella Squarra erklärt den Erfolg so: "Wir haben in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Universitäten zusammengearbeitet und unsere gesundheitstouristischen Angebote konsequent weiterentwickelt (siehe gesonderter Artikel). Wir sind als Gesundheitsdestination für potente Selbstzahler attraktiv, weil wir natürliche Heilmittel mit innovativen Angeboten verbunden haben. Eines ist unsere Jungbrunnenwoche, buchbar in der RupertusTherme. In den kommenden Jahren wird das Bündeln unserer Kräfte unter der Marke Bad Reichenhall weiteren Erfolg bringen", ist die Geschäftsführerin überzeugt.

Kurkliniken als stabiler Wirtschaftsfaktor 

Die Kurkliniken sind für Gabriella Squarra weiter ein stabiler Wirtschaftsfaktor. "Das zeigt sich darin, dass die Gästezahl fast unverändert blieb." 14.077 waren es 2017, um geringfügige 0,72 Prozent weniger als im Vorjahr mit 14.179. Der Anteil der Klinikgäste an der Gesamtzahl betrug 7,24 Prozent (Vorjahr: 7,8 Prozent), der Anteil an den Übernachtungen 32,7 Prozent (Vorjahr knapp 34 Prozent). "Wir freuen uns, dass die Klinikbetreiber weiter investieren. Ein Beispiel ist die Erweiterung und damit die Bettenaufstockung der Klinik der Berufsgenossenschaft", betont Squarra. 

Die Bettenzahl im Staatsbad ist deutlich geringer als in den 70-er Jahren. Dennoch ist deren Belegung eine wichtige Kenngröße. 2017 hatte Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain mit 54,25 Prozent Auslastung seiner 4.925 Betten die drittbeste Quote seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1949. Nur 1974 und 1975 war sie noch besser - und das nur um wenige Prozentpunkte.

Starker Übernachtungszuwachs im November 

Eine weitere Zahl spricht für die erfolgreiche Neuausrichtung Bad Reichenhalls als ganzjährige Gesundheitsdestination: Der November hatte mit 57.981 Übernachtungen und damit 5.540 mehr als im Vorjahr mit 52.442 das drittstärkste Wachstum bei den Übernachtungszahlen nach Juni (+ 11.295 Übernachtungen) und April (+ 5.906 Übernachtungen). 

Die Sommermonate waren insgesamt traditionell stark. Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain kommt wie ganz Bayern zugute, dass die Deutschen momentan gerne sicher in der Heimat Urlaub machen. Stärkster Jahresmonat war wie im Vorjahr der August mit 117.460 Übernachtungen (118.675). 62,42 Prozent der Gäste reisten von Mai bis Oktober an. 38,85 Prozent kamen aus Bayern (39), gefolgt von Baden-Württemberg mit 6,55 (6,9) und Nordrhein-Westfalen mit 6,45 (7,31).

Die Zahl der ausländischen Gäste erhöhte sich um 1.990 Gäste oder 6,44 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen ging um 1.233 oder 1,28 Prozent leicht zurück. Stärkstes ausländisches Gästeland war Österreich mit 6.471 (6.539), gefolgt von der Schweiz mit 4.510 (2.839) und Großbritannien mit 2.436 (1.983). Aus der Volksrepublik China reisten 2.313 Gäste an, aus Russland 2.104. 

Spitzenreiter Bayerisch Gmain 

Bayerisch Gmain ist Spitzenreiter der Ortsteile bei den Gästeankünften. Sie stiegen um 5.756 oder 22,26 Prozent. "Die gute Entwicklung geht klar auf das Konto des Top-Hotels Klosterhof, ein Betrieb der die Themen der Marke Bad Reichenhall wie hochwertige Gesundheitsangebote oder Top-Dienstleistung in vollem Umfang repräsentiert", betont Gabriella Squarra. 

Bad Reichenhall legte bei den Gästeankünften um 4,11 Prozent zu, Karlstein um 0,32 Prozent. Marzoll konnte seine guten Zahlen vom Vorjahr nochmals steigern und verzeichnete einen Gästezuwachs von 6,6 Prozent (Vorjahr 13,6 Prozent). Der Ortsteil führt auch bei der Steigerung der Übernachtungen mit 2.546 oder 10,12 Prozent. Besonders stark legten in Marzoll die Hotel Garni mit einer Steigerung der Übernachtungen um 23,12 Prozent zu.

Pressemitteilung der Kur-GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain

Rubriklistenbild: © picture alliance / Karlheinz Sch

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