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Urteil

Salafistenprediger Sven Lau muss fünfeineinhalb Jahre in Haft

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Gebirgsfernmeldebataillon 210

Skimeisterschaften mit Handgranaten-Zielwurf

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Kleinkaliberschießtraining der Soldaten des Gebirgsfernmeldebataillon 210.

Bad Reichenhall - Die Soldaten des Gebirgsfernmeldebataillon bereiten sich akribisch auf ihre Skimeisterschaften vor. Jetzt muss nur noch der Wettergott mitspielen.

Der ständige Blick auf das Wetter, banges Warten und optimistische Hoffnungen – „nächste Woche, da kommt der Schnee ganz bestimmt!“. Weiterhin halten sich die Temperaturen um die acht Grad, zeitweise sogar bis zu 15 Grad Celsius, erst der jüngste Wintereinbruch lässt bessere Trainingsbedingungen vermuten. Die wenigen Skitourenrouten die bisher möglich waren, lassen das Herz nicht so wirklich aufblühen. Wer dennoch losgehen will, muss zum Teil in über 1000 Meter in die Touren einsteigen, die Vorfreude auf die Abfahrt wird schon beim Hochgehen getrübt. Wechselnde Schneeverhältnisse, von Eis bis hin zum Schneematsch, dazwischen immer wieder gefährliche Steine und Wurzelwerk das raus schaut.

Die letzte Ski-Saison haben sich die Soldaten des Gebirgsfernmeldebataillons 210 anders vorgestellt.  Die anstehenden Divisions-Skimeisterschaften vom 10. bis 14. März in Ruhpolding und Bischofswiesen, sind für den zur Auflösung anstehenden Verband der Fernmelder die letzten Wettkämpfe. Sicher sei es nie leicht gewesen, mit den Soldaten der Gebirgsjäger mitzuhalten, die bereits in der Grundausbildung viel in den Bergen unterwegs sind. Es gehe darum zu zeigen, „noch sind wir da!“ und jeder Einzelne zeige seine beste Leistung.

Soldaten beim Training auf dem Jenner.

Die Dienstzeit allein reicht den Soldaten nicht zum Training. Gerade im Zuge der Auflösung und der damit verbundenen Materialabsteuerung sowie den ersten Versetzungen der Soldaten in andere Verbände, seien alle Verbliebenen voll ausgelastet. Skizugführer Oberfeldwebel Torsten G. stellt fest, dass „trotz vieler widriger Umstände der feste Wunsch zur Teilnahme an den Wettkämpfen da ist und, dass man keine Mühen scheut.“ So trainiert jedes Mannschaftsmitglied für sich, zusätzlich in der Freizeit, um bestmöglich vorbereitet zu sein.

Da lange Zeit die Schneeverhältnisse sehr schlecht waren, wurde vor allem im „Flachen“ Muskelaufbau- und Konditionstraining betrieben. Ebenso wurde die Zeit zum Schießtraining genutzt.

Während des Wettkampfes muss die Skipatrouille auf Tourenski eine Strecke von 8,5 Kilometer zurücklegen. Darin ist auch ein längeres Flachstück enthalten, das ohne Felle in der Skating-Technik mit den normalen Tourenskiern absolviert werden muss.

Zwischendrin werden Stationen abgelegt, wie der (Übungs-) Handgranatenzielwurf und das Kleinkaliberschießen auf Zielscheiben, ähnlich wie beim Biathlon. Fehler in den Disziplinen werden mit Strafzeit geahndet.

Die letzte und auch kraftraubendste Station ist der Verwundetentransport, hierzu muss fehlerfrei eine Universaltrage mit Zug- und Halteseilen zusammengebaut werden und einer der Patrouillensoldaten wird darin samt Ausrüstung ins Ziel transportiert.

Durch die kürzliche Wetterbesserung konnten die Soldaten des Gebirgsfernmeldebataillon 210 wieder verstärkt ins Training am Berg einsteigen. Es bleibt zu hoffen, dass die Bedingungen bis zu den Wettkämpfen jedoch noch besser werden, um eine gelungene Veranstaltung für Teilnehmer und Zuschauer zu garantieren.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

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