Rundum sicher in Bad Reichenhall

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Oberbürgermeister Dr. Lackner (links) und Leiter des Städtischen Ordnungsamtes Christian Staudacher im Gespräch mit Beamten der Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Bad Reichenhall - Um Sicherheit und Verkehr ging es bei einem Treffen von Oberbürgermeister Dr. Lackner, dem Leiter des Städtischen Ordnungsamtes und der Polizei.

Zu einem Gespräch über die Sicherheits- und Verkehrslage in der Großen Kreisstadt Bad Reichenhall trafen sich kürzlich Oberbürgermeister Dr. Lackner und der Leiter des Städtischen Ordnungsamtes, Christian Staudacher mit Vertretern der Polizeiinspektion Bad Reichenhall. Behandelt wurden in dem Behördentreffen die aktuellen und längerfristig relevanten Themen im Stadtbereich.

Zunächst stellte Dr. Lackner in einem Eingangsstatement fest, dass die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bad Reichenhall als Sicherheitsbehörde und der Polizeiinspektion Bad Reichenhall zum Wohle der Bürger und zu deren Schutz und Sicherheit hervorragend verläuft und ein intensiver und offener Gedankenaustausch gepflegt wird.

Hierzu werden in regelmäßigen Abständen Jour Fixe des Ordnungsamtes mit der Polizeiinspektion abgehalten und bei aktuellen Anlässen findet zudem ein sofortiger persönlicher und telefonischer Kontakt in allen Sicherheitsbelangen statt.

Die Palette der erörterten Themen am Besprechungstag umfasste die Veranstaltungslage im Advent und bis zum Jahresende, wobei insbesondere auf den Christkindlmarkt am Rathausplatz und auf den Adventsrundgang von der Innenstadt zur Burg Gruttenstein eingegangen wurde.

Im Sicherheitsbereich wurde die neue Obdachlosenunterkunft in der Teisendorfer Straße mit den fünf neuen Wohnmodulen erörtert.

Die Unterbringung von Asylbewerbern im Stadtgebiet, die bislang zu keinerlei Beanstandungen Anlass gegeben hat und sonstige Sicherheitsbelange wie die notwendige Anzeige offenen Feuers beim Ordnungsamt – zum Beispiel Verbrennung von Holzabfällen „Dax´n-Feuer“ – und die Lärmbelästigung durch Feiernde im Bereich der Saalach an der Luitpoldbrücke waren ebenfalls Besprechungsthema.

Einen breiten Raum nahmen die Verkehrsangelegenheiten ein. Hierbei wurde seitens der Polizei darauf verwiesen, dass die Geschwindigkeitsmessungen mit dem Radargerät ausschließlich von der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein durchgeführt werden und dabei vorrangig an Unfallhäufungspunkten und an unfallträchtigen Strecken außerhalb des Ortes.

Im Stadtgebiet selbst führt die Polizeiinspektion Bad Reichenhall zusätzliche Messungen mit der Handlaserpistole durch. Hierbei werden in Absprache zwischen Stadt und Polizei in erster Linie Straßenabschnitte überwacht, bei denen Hinweise aus der Bürgerschaft Geschwindigkeitsverstöße nahe liegen lassen.

Das in der Fußgängerzone vor allem im Bereich der oberen Salzburger Straße und der Ludwigstraße nicht erlaubte Radfahren soll nach übereinstimmender Auffassung von Stadt und Polizei bei Inkrafttreten der neuen Einfahrtsregelungen für Kraftfahrzeuge in der Fußgängerzone im Frühjahr nächsten Jahres in einer einwöchigen Sonderaktion verstärkt überwacht werden. Zusätzlich wurde seitens der Polizei zugesichert, vor allem in den stark frequentierten Mittagsstunden in unregelmäßigen Abständen das Radfahrverbot zu kontrollieren.

Zur Verdeutlichung der in der 30er Zone in der Salzburger Straße / Zenostraße / Mozartstraße geltenden Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ wurde an der Einmündung der Hubertusstraße zusätzlich ein Hinweisschild zur Klarstellung der „Rechts-vor-Links-Regelung“ angebracht.

Erörtert wurde auch die Problematik des Haltens und Parkens von Reisebussen an der Münchner Allee im Umfeld des Hauptbahnhofes. Übereinstimmend war man der Ansicht, dass Busreisenden in Innenstadtnähe eine Möglichkeit zum Ein- und Aussteigen zur Verfügung gestellt werden muss und auch Parkraum hierzu vorzusehen ist. Die rechtlichen und praktischen Notwendigkeiten zu diesem Thema sind noch in einer Verwaltungsvorlage auszuarbeiten.

Seitens der Polizei wurde im Hinblick auf die Kriminalitätsbelastung im Stadtgebiet, die seit Jahren im eher niedrigen Bereich anzusiedeln ist, auf Problemstellungen bei der Zahl der gemeldeten Fahrraddiebstähle und den Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen hingewiesen.

Tipps für Sicherungsmaßnahmen für die Bürger werden zusammen mit kriminalpolizeilichen Ratschlägen zur Verhinderung des Einbruchsdiebstahls am 12. November bei einem polizeilichen Infostand in der Fußgängerzone gegeben werden.

Zur Verhinderung dieser Straftaten beziehungsweise für eine erfolgreiche Aufklärung dieser Delikte ist die Polizei auf eine zeitnahe Information aus der Bürgerschaft angewiesen. Hierzu wird seitens der Polizei darum gebeten, lieber einmal zu oft als einmal zu wenig verdächtige Umstände telefonisch oder persönlich mitzuteilen.

Dr. Lackner bedankte sich nach dem eineinhalbstündigen Sicherheitsgespräch für die Einladung und versprach, diese Art der Kommunikation zwischen Sicherheitsbehörde und Polizei auch künftig intensiv zu pflegen.

Pressemitteilung Polizei Bad Reichenhall

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