Für FWG, SPD, Grüne und FDP in Bad Reichenhall

Boris Bregar mit erster Vorstellung in der Öffentlichkeit

Bad Reichenhall - Auf großes Interesse in der Bevölkerung stieß der FWG-Stammtisch, in dessen Rahmen der gemeinsame OB-Kandidat von FWG, SPD, GRÜNEN und FDP erstmals in der Öffentlichkeit Rede und Antwort stand.

Sogar weitere Stühle mussten herbei geschafft werden, um allen Besuchern einen Sitzplatz bieten zu können. Boris Bregar führte souverän durch den Abend und bewies schon an diesem Abend, dass er kommunalpolitisch durchaus auf dem Laufenden ist. Kein Thema, keine Frage brachte ihn in Erklärungsnot, immer konnte er eloquent und sachkundig antworten.

Seinen persönlichen Werdegang schilderte er lebendig und abwechslungsreich. 1970 in Eggenfelden geboren, kam er schon als Schüler in das Berchtesgadener Land, legte an der CJD-Schule in Berchtesgaden die mittlere Reife ab und leistete nach dem Fachabitur seinen Zivildienst in Bad Reichenhall. Seit Jahren lebt er in Bad Reichenhall, so dass er den von ihm so bezeichneten "Geburtsfehler", ein Niederbayer zu sein überwunden zu haben glaubt. Sein beruflicher Werdegang ist gekennzeichnet von einer gesunden Mischung aus Praxis und akademischer Bildung. Nach dem Grundstudium zum Bauingenieur wechselte er in eine Zimmererlehre und machte da seinen Meister. Auf der Fachschule für Bautechnik in München fügte er der Praxis die Theorie hinzu, so dass er für seinen beruflichen Werdegang gut gerüstet war. Als Montageleiter bei einer Fertighausfirma verdiente er sich erste Sporen, stieg dann auf zum Geschäftsführer einer Montagefirma, führte bis zu 25 Mitarbeiter als Vertriebsleiter DACH der Firm TOX- Dübel und ist seit 2015 selbständig als Verkaufs- und Kommunikationstrainer. Als 1. Vorstand des Ski-Klubs Bad Reichenhall, Wegepate des DAV -Sektion Bad Reichenhall- und Mitorganisator des Thermenlaufs ist er in Bad Reichenhall gut vernetzt und umfangreich ehrenamtlich tätig.

Als sein erstes kommunalpolitisches Ziel nannte er seine Vision: " gemeinsam für Bad Reichenhall, wo wir alle gerne sind". Schon aus der Tatsache dass er von drei Parteien und einer Gruppierung zum Kandidaten gekürt wurde, verpflichte ihn, als Mittler der verschiedenen Positionen zu fungieren. Das sei, so Bregar, besonders heute in Zeiten der weit verbreiteten Polarisierung von größter Bedeutung. Nicht gegeneinander sondern nur miteinander erreiche man etwas.

Natürlich kam aus dem Publikum die Frage, wie er denn damit umgehe, dass die vier ihn Nominierenden nicht in allen Fragen einer Meinung seien, so zum Beispiel beim Kirchholztunnel oder beim geplanten Wasserkraftwerk an der Nonner Rampe. Da halte er sich an die bestehende Beschlusslage, so Bregar. Und er sei sicher, dass bei dem nun notwendigen neuerlichen Planfeststellungsverfahren auch Verbesserungen z.B. für den Golling zu erreichen sein werden.

Bregar überzeugte seine Zuhörer davon, dass er sich auf das was kommt sichtlich freut und dass er mit großer Energie als Oberbürgermeister für alle das Amt antreten würde, so er denn gewählt wird.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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