Pressemitteilung BRK BGL

Blutspender im Reichenhaller Pfarrheim Sankt Zeno

Bad Reichenhall - Trotz oder gerade wegen der Corona-Krise und der damit verbundenen Solidarität der Menschen sind zu den letzten beiden Blutspende-Terminen Ende April 223 Frauen und Männer gekommen.

Trotz oder gerade wegen der Corona-Krise und der damit verbundenen Solidarität der Menschen sind zu den letzten beiden Blutspende-Terminen Ende April im Reichenhaller Pfarrheim Sankt Zeno 223 Frauen und Männer gekommen, darunter 24 Erstspender, wobei das Rote Kreuz insgesamt 194 verwertbare Konserven gewinnen konnte. Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Blutspendedienstes und die Ehrenamtlichen der Reichenhaller BRK-Bereitschaft mussten wegen des Ansteckungsrisikos in allen Lebensbereichen erneut erhöhte Sicherheits- und Hygiene-Standards umsetzen, darunter Fieber-Messen und Hände-Desinfektion bei den Spendern, bevor sie überhaupt registriert wurden. "Wegen des großen Andrangs und der zusätzlichen Maßnahmen mit wesentlich mehr Abstand zwischen Spendern und Mitarbeitern war Geduld gefragt, da sich manche Spende etwas in die Länge zog", berichtet Edi Schmid vom ehrenamtlichen Organisationsteam. Die Durchführung der Blutspende wurde unter hohen Auflagen staatlich explizit genehmigt, da die bayerischen Kliniken täglich rund 2.000 Konserven benötigen und Blut nur begrenzt haltbar und lagerbar ist.


Registrierung auch als Blut-Stammzell-Spender Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 11.000 Menschen an bösartigen Blutkrankheiten wie Leukämie. Die Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) arbeitet seit vielen Jahren mit dem Blutspendedienst des BRK eng zusammen. Ziel beider Organisationen ist es, die Menschen aufmerksam zu machen:Leben retten durch die Blutspende und Leben retten durch die Blut-Stammzell-Spende. Eine Stammzell-Transplantation ohne die Verabreichung von Blutkonserven ist undenkbar. Die BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall hat deshalb bei der Registrierung zur Blutspende auch sehr viele Blutspender für die Registrierung als Stammzell-Spender gewonnen. "Nach dem Einverständnis zur Blutspende wird lediglich zusätzlich ein Blutröhrchen für die Registrierung als Stammzell-Spender abgenommen", erklärt Schmid.

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