Pressemitteilung Initiative Transitfreies Karlstein

BGLT sagt Karlsteiner Initiative Unterstützung zu

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Versammlung der Initiative Transitfreies Karlstein.

Bad Reichenhall - Bad Reichenhall ist eine Tourismusstadt und der Fremdenverkehr ist das wirtschaftliche Standbein schlechthin.

Damit verbunden sind Aufgaben und Verpflichtungen für alle Akteure. Und Reichenhall ist speziell ein Kurort für Gäste, die Ruhe und Erholung suchen. Die Stadt verfügt für diese Gästegruppe über die notwendigen Einrichtungen wie Hotels, Pensionen, Cafes und Wirtshäuser. Mit diesen Einrichtungen verbunden sind natürlich auch jede Menge Arbeitsplätze. Mit dem nahe gelegenen Thumsee bietet Bad Reichenhall seinen Gästen ein Naherholungsgebiet von besonderer und herausragender Qualität.

Zu einem Treffen am Thumsee hat Thomas Sprinzing von der Karlsteiner Initiative die Vorsitzende der BGL-Tourismusgesellschaft Dr. Brigitte Schlögl eingeladen und sie ist gerne gekommen, um das Anliegen der Bürgerinitative, nämlich auch das Thumseegebiet vom Schwerverkehr zu entlasten, zu unterstützen.

Das gesamte Thumseegebiet, so betonte die Geschäftsführerin der BGLT, habe eine enorme Bedeutung für Bad Reichenhall. Predigtstuhl und Thumsee, das wären die zwei wichtigen Gebiete außerhalb des Kurortes und würden, zusammen mit den entsprechenden Bildern, praktisch in allen Prospekten und Anschreiben für potentielle Gäste, eigens erwähnt. Einen ganzen Stapel von Prospekten brachte Brigitte Schlögl gleich mit und überreichte sie der Initiative für deren mögliche Vorhaben.

Wenn die Geschäftsführerin der BGLT Reisejournalisten und Branchenvertreter nach Bad Reichenhall einlädt, so ist das Thumseegebiet stets eines der Ziele zur Präsentation. Dies ist auch demnächst wieder der Fall, wenn zum Thema "Erlebnisse am Bergwasser" eingeladen wird. Dann werden die geladenen Journalisten und Vertreter der Reisebranche selbstverständlich auch auf einer Seeterrasse am Thumsee Station machen. An der Bedeutung des Landschaftsschutzgebietes in Karlstein kann es gar keine Zweifel geben, so Frau Dr. Schlögl und versicherte, dass die BGLT auch an der nötigen Begründung zur Tonnagebeschränkung mitarbeiten werde, um die schweren LKWs von dem sensiblen Thumseegebiet fernzuhalten.

Ulrich Scheuerl, der Sprecher der Initiative, sieht das Anliegen der Karlsteiner auf gutem Weg und berichtete, dass er von Herrn Oberbürgermeister Dr. Lackner bereits über das weitere Vorgehen der Stadt informiert sei. So gibt es schon, eigens zur Karlsteiner Problematik einen Termin mit dem Leiter des Straßenbauamtes Traunstein im Rathaus. Und zur Ausarbeitung einer gerichtsfesten Begründung für die Tonnagebeschränkung habe die Stadt jetzt auch eine darauf spezialisierte Anwaltskanzlei finden können.

Noch einmal zitierte Ulrich Scheuerl in der Versammlung am Thumsee den § 45 der Straßenverkehrsordnung. Laut dieses Paragraphen habe die Stadt als untere Verkehrsbehörde die Möglichkeit, die Benutzung bestimmter Straßen zu beschränken und den Verkehr umzuleiten. "Ich will damit sagen", so Scheuerl, "Reichenhall ist eine Tourismusstadt und wir haben die gesetzlichen Instrumente, die Landschaft am Thumsee für unsere Gäste und Einheimischen zu schützen und zu bewahren".

Weiter bemerkt Scheuerl, dass die Verkehrssituation auf der ST 2101 in Karlstein und über das Landschaftsschutzgebiet Thumsee bedenkliche Ausmaße erreicht habe und dass, wenn OB und mit ihm der Stadtrat nicht die Chance ergreifen, den gewachsenen Tourismus vor dem Schwerlastverkehr zu schützen, sie ihrer Aufgabe nicht gerecht würden. Und wenn nötig, so Scheuerl, dann müssten sie auch bereit sein, dies in einem möglichen Streitfall gegen die Regierung von Oberbayern durchzusetzen.

Pressemitteilung Initiative Transitfreies Karlstein

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