Rettungshubschrauber im Einsatz

Frau (25) bricht sich Unterschenkel - Bergrettung am Fuderheuberg 

+
Am Sonntagnachmittag kam es am Fuderheuberg zu einer Bergrettung

Bad Reichenhall - Am Sonntagnachmittag den 15.04.2018, wurden die Bergwacht Bad Reichenhall sowie der Hubschrauber Christoph 14, nach Bad Reichenhall/Piding alarmiert.

Update, 17.11 Uhr:

Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Sonntagnachmittag eine 25-jährige Traunsteinerin vom Fuderheuberg gerettet, die im Aufstieg vom Geißaibl in Richtung Gipfel knapp unterhalb des Gratwegs unglücklich gestolpert war und sich den linken Unterschenkel gebrochen hatte. Weitere vier Wanderer fanden die Frau, leisteten Erste Hilfe und setzten bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die gegen 13 Uhr die Bergwacht alarmierte.

Die Besatzung des nachgeforderten Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ fand die Einsatzstelle bei einem Suchflug und brachte dann nach einer Zwischenlandung in der Reichenhaller Hochstaufen-Kaserne den Notarzt und einen Reichenhaller Bergretter am 40 Meter langen Rettungstau zum Unfallort in rund 1.230 Metern Höhe. Der Pilot musste dazu mit dem Tau zwischen den relativ hohen und engstehenden Bäumen einfädeln. 

Rettungshubschrauber bei Bad Reichenhall im Einsatz

Die beiden Einsatzkräfte versorgten die 25-Jährige notfallmedizinisch; danach flog sie der Pilot in einem Rettungssitz gesichert zusammen mit dem Arzt in die Kaserne, wo bereits eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes wartete, die den weiteren Transport zur Kreisklinik Bad Reichenhall übernahm. „Christoph 14“ holte dann noch den Bergretter per Tau ab, der in der Zwischenzeit die restliche Ausrüstung zusammengepackt hatte. Weitere acht Bergretter aus Bad Reichenhall und Freilassing standen für einen möglichen, aufwendigen bodengebundenen Einsatz bereit, da aufgrund des hohen Bergwalds zunächst unklar war, ob die Einsatzstelle per Hubschrauber überhaupt erreichbar ist.

Trotz der milden, sommerlichen Witterung auf der Südseite des Fuderheubergs fror die Verletzte und kühlte relativ schnell aus. „Bergsteiger sollten für Notfälle immer Wärme-Material wie eine Rettungsfolie, einen Biwaksack oder eine windfeste Jacke mitnehmen, die im Rucksack wenig Platz beanspruchen, im Ernstfall aber lebensrettend werden können“, erklärt Einsatzleiter Dr. Klaus Burger.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

Erstmeldung:

Ein Tourengeher hat sich am Fuderheuberg verletzt. Die Besatzung des Christoph 14 nahm einen Notarzt sowie einen weiteren Begleiter auf und setzte diese über ein Langes Tau am Berg ab. In der Zwischenzeit wo der Patient Behandelt und zum Abtransport stabilisiert wurde, landete der Hubschrauber auf einer Wiese in Urwies.

Der Stabilisierte Patient wurde per Tau geborgen und zur Bundeswehr-Kaserne nach Bad Reichenhall geflogen, wo schon ein Rettungswagen wartete, dieser brachte die Verletzte Person in ein Krankenhaus.

FDL/Brekl

Zurück zur Übersicht: Bad Reichenhall

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser