Auen- oder Kirchholztunnel - Wie geht es weiter?

"Der Bundesverkehrswegeplan hat keine rechtliche Wirkung"

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Auen- oder Kirchholztunnel? In Bad Reichenhall ist keine Spur von Sommerloch
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Bad Reichenhall - Sommerloch in der Presse? In Bad Reichenhall ist davon keine Spur. Ein brandheißes Thema: Die Diskussion um die Entscheidung zwischen Auen- und Kirchholztunnel sorgt für immer weiteren Sprengstoff.

Seit Jahren sorgt der immer stärker werdende Verkehr rund um Bad Reichenhall für Diskussionen und Unmut. Abhilfe schaffen soll ein Tunnel, durch den der Verkehr von der Oberfläche weggeleitet werden soll und somit die Bad Reichenhaller entlastet. Aber auch diese Tunnelentlastung, der sogenannte Auentunnel, wird nicht von allen Bürgern kritiklos begrüßt, muss für den Bau doch jede Menge wertvoller Auenwald weichen. 

Die Alternativlösung ist der Kirchholztunnel, die unter anderem vom Verein "Reichenhall Pro Kirchholztunnel" unterstützt wird. So sorgte zum Beispiel die Kritik des Vorsitzenden Gerd Spranger an der Haltung des Oberbürgermeisters für weiteren Diskussionsstoff.

Auen- oder Kirchholztunnel? In Bad Reichenhall ist keine Spur von Sommerloch

Auch die Leser von BGLand24.de diskutieren bei diesem Thema eifrig mit und haben sich erst kürzlich bei einer Umfrage mehrheitlich für den Kirchholztunnel ausgesprochen. Und auch in der Facebookgruppe "Du kommst aus Bad Reichenhall, wenn..." wird dieses Thema derzeit wieder mehr als nur heiß diskutiert. Nun sorgt ein neues Schriftstück für Aufruhr. Und zwar handelt es sich um die juristische Stellungnahme von dem ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall, Wolfgang Heitmeier, die der Redaktion von BGLand24.de in vollem Umfang vorliegt.

"Bundesverkehrswegeplan hat keine rechtliche Wirkung"

In der Stellungnahme von Wolfgang Heitmeier heißt es unter anderem: "Der Bundesverkehrswegeplan hat keine rechtliche Wirkung" oder "Ein Auentunnel geht auch über den festgestellten Bedarf hinaus: mit 4-Spurigkeit, einem fehlenden Nachweis über Umweltverträglichkeit und einem sicher anderen, aber unbekannten Kosten-Nutzenverhältnis. Auch das hindert die Baubehörde in eine Ausarbeitung als Alternativprojekt für die Abwägung in einem Planfeststellungsverfahren einzusteigen".

Die vollständige juristische Stellungnahme und welche Konsequenzen daraus entstehen lesen Sie ab Freitag auf BGLand24.de

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