Parlementarischer Staatssekretär bei den Gebirgsjägern

Markus Grübels Truppenbesuch im Video

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Der Parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel (Mitte) zu Besuch in Bad Reichenhall
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Bad Reichenhall - Am Montag stattete der Parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel den Soldaten der Gebirgstruppe einen Besuch ab. Welche Themen dabei auf der Tagesordnung standen *Neu: Video*

Umrahmt von einer Präsentation der Fähigkeiten der Gebirgsjäger, stattete der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Verteidigung, Markus Grübel, den Soldaten der Brigade 23 in Bad Reichenhall einen Besuch ab. Im Rahmen seiner Sommerreise durch den Süden Deutschlands wollte sich der Reserveoffizier der Marine ein eigenes Bild vom Fähigkeitsprofil der Gebirgsjäger machen.

Bei seinem Besuch stand neben den Gesprächen mit dem stellvertretenden Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Stefan Leonhard in der Kaserne an der Nonnerstraße, der Kontakt zu den einzelnen Soldaten im Mittelpunkt. "Die Gebirgsjäger sind eine hochmotivierte Truppe. Was mich begeistert, ist die hohe Akzeptanz der Soldaten hier in der Region," so der Parlamentarische Staatssekretär über die Bundeswehr in Bad Reichenhall und im Berchtesgadener Land. In seinen Gesprächen mit den Soldaten, die an der Leistungsschau im Rahmen seines Besuchs teilnahmen, erfuhr Grübel einige interessante Einblicke in die Beweggründe der jungen Soldaten, auch nach den Zeiten der Wehrpflicht den Dienst an der Waffe zu leisten. So fühlte sich ein junger soldat stolz, seinen Teil bei der hochspezialisierten Truppe zu leisten. Besonders die außergewöhnlichen Erfahrungen und das körperliche "An-die-Grenze-gehen" hätten dem jungen Hauptgefreiten Grund genug geliefert, sich für die Gebirgstruppe zu entscheiden. "Bergehen und Sport waren schon immer meine Hobbys, was gibts da Besseres als die Leidenschaft zum Beruf zu machen", ergänzt ein anderer Soldat.

"Die Gebirgstruppe hat vergleichsweise wenige Veränderungen durch die Umstrukturierung der Bundeswehr erfahren", so Grübel. Die geforderten Maßnahmen seien dabei bereits zum Großteil umgesetzt, die Neuausrichtung und die Umsetzung des Stationierungskonzepts seien dabei in vollem Gange. Defizite sieht der Staatssekretär in erster Linie bei der Nachwuchsgewinnung: "Die große Frage ist hier nach der Aussetzung der Wehrpflicht; wie gewinne ich freiwillige, junge Menschen", so Grübel. Die Gebirgstruppe in Bad Reichenhall sei in diesem Bereich mit intensiver Werbung und Information aber auf einem guten Weg. Auch an den Tagen der offenen Tür könnten sich Interessierte jederzeit ein eigenes Bild vom Dienst in der Bundeswehr machen.

Bilder vom Besuch von Markus Grübel bei der Brigade 23

Bilder vom Truppenbesuch mit Markus Grübel

"Wer heute Soldat wird, der weiß, dass es Auslandseinsätze gibt", erklärt Staatssekretär Grübel auf die Frage nach der Einsatzbereitschaft der Gebirgsjäger. Jeder, der sich freiwillig melde, nehme diese Herausforderung schließlich an. Dabei verfügten die Soldaten in den Bataillonen der Gebirgsjägerbrigade 23 über besondere Fähigkeiten, die sie zu gefragten Spezialisten in den modernen Einsatzgebieten machten. Egal ob in unwegsamem Gelände, bei schlechter Witterung aber auch in urbanem Gelände verfügen die Gbirgsjäger über besondere Talente, die keine andere Truppengattung zu bieten habe, so Grübel. "Zunächst einmal bleibt der Reiseweg der, den wir für die gesamte Bundeswehr haben," so der Parlamentarische Staatssekretär über die Zukunft der Reichenhaller Soldaten. Neben der Landes- und Bündnisverteidigung stünden in erster Linie Stabilisierungseinsätze aber auch die Hilfe bei Naturkatastrophen im Inland auf dem Plan.

Nach einer kurzen Einweisung in des Arbeitsgerät der Soldaten, standen auch noch Gespräche mit den Vertrauenspersonen aller Dienstgradgruppen auf dem Programm.

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