Adelheid Rupp bei den Naturfreunden

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OB-Kandidatin Adelheid Rupp

Bad Reichenhall - Bei einem Treffen der Naturfreunde war jetzt die OB-Kandidatin Adelheid Rupp zu Gast. Trotz der Überparteilichkeit des Vereins kam es zu einer lebhaften Debatte:

Die Politik ist eigentlich kein Thema bei den monatlichen Treffen der Naturfreunde in den Reichenhaller Poststuben. Und der Vorsitzende Hans Hausmann betonte gleich bei der Begrüßung die Überparteilichkeit des Vereins. Dafür entwickelte sich die geplante "kurze Vorstellung" der eingeladenen OB-Kandidatin Adelheid Rupp dann aber doch zu einer lebhaften Diskussion. offensichtlich sorgte der laufende Wahlkampf auch bei den Wanderfreunden das Bedürfnis, Themen wie Predigtstuhlbahn und Pumpspeicherwerke zu debattieren.

Facebook Chat mit Adelheid Rupp

Am Donnerstag stellt sich die Reichenhaller OB-Kandidatin Adelheid Rupp von 17 Uhr bis 21.30 Uhr auf Facebook den Fragen und Diskussionsbeiträgen.

Hans Hausmann erinnerte eingangs an die gemeinsamne Wurzeln von Sozialdemokratie und der Naturfeundebewegung. In der Satzung werde ausdrücklich betont, dass der Verein der Naturfreunde sich als Organisation versteht, die "aus der Arbeiterbewegung kommt und sich ihr verpflichtet weiß". die Fabrikarbeiter damals sollten die Möglichkeit haben, die Natur zu erleben und durch gemeinsame Freizeitaktivitäten Solidarität zu entwickeln. In Bad Reichenhall wurde das umgesetzt und sa Paul-Gruber-Haus auf dem Müllnerhorn für die Zwecke der Naturfreunde erworben und umgebaut.

Auch Adelheid Rupp erinnerte sich bei ihrer Vorstellung daran, dass ihre ersten Maikundgebungen immer damit geendet hätten, gemeinsam zum Naturfreundehaus zu ziehen, Inhaltlich sprach die OB-Kandidatin dann die Reichenhaller Themen mit Bezug zur Naturerhaltung an. Sie wiederholte ihre Ablehnung zum Kirchholztunnel. Damit würde ohne wirklichen Nutzen viel wertvolle Natur zerstört. Ziemliche Ablehnung gab es bei den Naturfreunden auch beim Thema Pumpspeicherwerke, wobei die Ob-Kandidatin noch weitere Fragen klären will im Bezug auf die tatsächliche Notwendigkeit solcher Speicher für die Energiewende und die möglichen Altenativen künftiger Speicherung. Vom Gefühl her habe sie sich aber schon dagegen positioniert. Insbesondere gegen das geplante Kraftwerk des unternehmers Max Aicher, weil die energieversorgung, als Teil der Daseinsvorsorge, grundsätzlich in öffentliche Hand gehöre.

Für eine lebhafte Diskussion sorge schließlich das Thema Predigtstuhlbahn. Der OB-Kandidatin wurde von den Naturfreunden mitgegeben, sich unbedingt um den erhalt zu sorgen. Hängen doch allzu viele schöne Erinnerungen an die erfolgreichen Zeiten der Bahn in früheren Jahren daran. Adelheid Rupp versprach dies, allerdings werde es in Anbetracht der Finanzlage keine Lösung sein können, die aus dem städtischen Haushalt erfolgt.

Pressemeldung SPD Bad Reichenhall

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