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In Reichenhaller Hochstaufen-Kaserne

Nach Skandal bei den Gebirgsjägern: Verfahren gegen Soldaten eingestellt

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Nach den bekanntgewordenen Mobbing-Vorwürfen in der Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall wurde nun das Verfahren gegen die Beschuldigten eingestellt.

Bad Reichenhall - Erniedrigende Aufnahmerituale und sexuelle Übergriffe – im März sorgten die bekannt gewordenen Zwischenfälle für großes Aufsehen bei der Bundeswehr in Bad Reichenhall. Nun wurde das Verfahren gegen die Beschuldigten eingestellt.

Im März 2017 wurden Missstände bei den Gebirgsjägern in Bad Reichenhall bekannt. Ein Obergefreiter soll einem Schreiben des Verteidigungsministeriums zufolge von Kameraden und Vorgesetzten zwischen November 2015 und September 2016 sexuell belästigt und genötigt worden sein

Darüber hinaus soll laut einem Medienbericht ein Soldat angeblich auch auf Mäuse geschossen haben

Verfahren gegen Beschuldigte eingestellt 

Die Bundeswehr sowie die Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelten in dem Fall gegen 14 Beschuldigte: zwei Feldwebel, zwei weitere Unteroffiziere und zehn Mannschaftssoldaten, wie ein Sprecher Mitte März mitteilte. Nun haben die Behörden in Traunstein das Verfahren gegen die Beschuldigten eingestellt. 

"Die Beweislage habe sich als nicht eindeutig herausgestellt", sagte ein Sprecher der Traunsteiner Staatsanwaltschaft dem Bayerischen Rundfunk. Hauptgrund waren demnach unterschiedliche Zeugenaussagen.

Auch das Verfahren wegen Volksverhetzung wurde eingestellt, da ein Tatnachweis nicht möglich war. 

Bundeswehr ermittelte 

Gegen einen Soldaten richteten sich Vorwürfe wegen Mobbings und „sexualbezogener Verfehlungen“. Gegen drei weitere Soldaten wurde in zwei weiteren Fällen wegen Volksverhetzung und wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. 

Im Gespräch mit BGLand24.de sagte Oberstleutnant Finger im März: "Die Bundeswehr nimmt die Vorwürfe sehr ernst. Die Ermittlungen laufen." Es müsse jetzt geklärt werden, was an den Vorwürfen dran sei."

jg

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