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Emotionale Botschaft und Dankbarkeit nach Unfall bei Siegsdorf

Kaniber nach Brustbeinbruch aus Klinik entlassen - ihre Gedanken sind bei schwer verletzter Frau

Die bayerische Agrarministerin wurde bei einem Unfall verletzt. Ihr Pressesprecher konnte aber erste Entwarnung geben.
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Die bayerische Agrarministerin wurde bei einem Unfall mittelschwer verletzt.

Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) wurde Anfang der Woche bei einem folgenschweren Unfall bei Siegsdorf mittelschwer verletzt und wurde in den vergangen Tagen in einer Klinik versorgt. Am Freitag (2. Dezember) wurde die 45-Jährige entlassen und meldete sich nun via Facebook zu Wort.

Siegsdorf/Bad Reichenhall - Michaela Kaniber wurde nach dem folgenschweren Unfall mit ihrem Dienstwagen nach BGLand24.de-Informationen in der Kreisklinik Bad Reichenhall mehrere Tage lang behandelt. Am Freitag konnte sie das Krankenhaus verlassen.

Kaniber war am Montag (28. November) nach dem Unfall im Kreis Traunstein mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen. Ihre Fahrerin wurde leicht verletzt und kam ebenfalls zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Die Dienstlimousine von Kaniber war auf der Kreisstraße von Neukirchen in Richtung Siegsdorf mit einem anderen Wagen zusammengestoßen. Dessen Fahrerin war zuvor einem Wagen ausgewichen, der auf die Gegenfahrbahn geraten war. Ein Rettungshubschrauber flog eine sehr schwer verletzte 58-Jährige in ein Krankenhaus. Diese liegt weiterhin auf der Intensivstation und befindet sich in einem kritischen Zustand.

Kaniber kann Klinik verlassen

Kaniber selbst konnte am Freitag die Kreisklinik verlassen, wie die 45-Jährige auf Facebook bekannt gab. „Liebe Freunde, ich wollte mich nach den letzten Tagen und dem schrecklichen Unfall am vergangenen Montag bei euch melden und euch mitteilen, dass ich das Krankenhaus heute verlassen durfte. Ich bin Gott im Himmel dankbar, denn mir selbst geht es den Umständen entsprechend gut“, beginnt sie ihr Statement.

Aufgrund eines Brustbeinbruches und einem schwer lädierten Steißbein werde es für sie aber vorerst nicht möglich sein, öffentliche Termine wahrzunehmen. In erste Linie bedankt sich die Agrarministerin bei „allen Ersthelfern am Unfallort, den Rettungssanitätern und -ärzten, der Polizei, der Feuerwehr, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Notaufnahme, der Intensivstation“.

Gedanken bei schwer verletzter Frau

Ihre Gedanken seien aber weiterhin bei der schwer verletzten Frau: „Das Schlimmste für uns beide ist, dass die Fahrerin des Kleinwagens nach wie vor mit ihren schweren Verletzungen zu kämpfen hat. Wir sind untröstlich, beten und denken ganz fest an sie.“ Zum Ende ihrer Worte bedankt sich Kaniber noch für die vielen Genesungswünsche. „Und ich möchte sagen, dass meine Familie und ich zutiefst gerührt sind von dem überwältigenden Mitgefühl und der Sorge um uns, die uns aus ganz Bayern, Deutschland, Österreich und Kroatien erreicht hat. Dafür sage ich von ganzem Herzen vergelt‘s Gott.“

Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) sagte nach der Kabinettssitzung am Dienstag in München, Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und das gesamte Kabinett wünschten allen Unfallbeteiligten eine möglichst schnelle und vollständige Genesung.

Die genaue Unfallursache war zum Ende der Woche weiter unklar. Ein Gutachter untersuchte den Unfallort nach Angaben der Polizei, die beteiligten Autos wurden abgeschleppt und sichergestellt. Es werde voraussichtlich ein paar Wochen dauern, bis das Unfallgutachten vorliege, sagte am Dienstag ein Polizeisprecher.

mz

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